Das Jahr 2011 ist das Europäische Freiwilligenjahr. In der Schweiz ist das «forum freiwilligenarbeit» mit der Umsetzung dieses Themen-Jahres beauftragt. Das Europäische Freiwilligenjahr verfolgt primär zwei Ziele:
Die Schweiz nimmt bei der Freiwilligenarbeit international einen Spitzenplatz ein. Unser gesellschaftliches System ist stark von der Freiwillgenarbeit geprägt. Unzählige Vereine leisten hochwertige Arbeit im sozialen und kulturellen Umfeld und bilden ein starkes Fundament unserer gesellschaftlichen Struktur. Diese Arbeit, würde sie dereinst wegfallen, könnte unmöglich durch bezahlte Einsätze ersetzt werden. Gemäss dem «forum freiwilligenarbeit» engagieren sich rund 1.5 Millionen Menschen - das entspricht einem Viertel der Schweizer Bevölkerung - formell im freiwillgen Bereich. Es werden insgesamt über 700 Millionen Stunden jährlich in Form von freiwilligem Engagement in der Schweiz geleistet.
Warum engagieren sich Menschen freiwillig für eine Tätigkeit? Im «Freiwilligen-Monitor Schweiz» ist zu lesen, dass die grösste Motivation der Spass an der Sache ist. Die Freiwillgenarbeit bleibt Materielles schuldig, sie gibt aber in Form von persönlicher Befriedigung und der Gewissheit, die Zeit sinnvoll zu nutzen, etwas sehr Kostbares zurück. Nicht umsonst enthält das Wort «freiwillig» das Adjektiv «frei». Engagement für Andere aus einer inneren Motivation hat etwas Befreiendes, welches durch einen materiellen Wert nicht kompensiert werden kann.
Allerdings ist es je länger je schwieriger, Menschen für ein freiwilliges Engagement zu motivieren. Gemäss Bundesamt für Statistik (2008) und Freiwilligenmonitor (2010) ist die Freiwilligenarbeit tatsächlich rückläufig. Was sind die Gründe dafür? Ist es der Leistungsdruck an der Arbeit, welcher freiwilliges Engagement nicht mehr zulässt? Ist es der wachsende Individualismus unserer Zeit, welcher vor allem das «Ich» und damit das persönliche Wohlergehen voranstellt? Leidet die Anerkennung der Freiwilligenarbeit insgesamt, da grundsätzlich nur gut ist, was bezahlt wird?
Es handelt sich bei der Freiwilligenarbeit um ein kostbares Gut, welches mehr beachtet und wertgeschätzt werden sollte. Darum ist ein «Freiwilligenjahr» sinnvoll, um der Bevölkerung die Notwendigkeit dieses Engagements aufzuzeigen, aber auch jene zu würdigen, welche sich in Vereinen und Gruppierungen für das Wohl unserer Gemeinschaft einsetzen.
Auf der Homepage der Gemeinde Ballwil sind 30 Vereine und Gruppierungen eingetragen, welche sich in den unterschiedlichsten Bereichen freiwillig engagieren.
Die Kirchgemeinde Ballwil hat in diesen Tagen eine Umfrage lanciert, um zu erfassen, wie viele freiwillige Stunden in Form von Arbeit und Dienstleistung in unserer Pfarrei geleistet wird. Diesen Einsatz wollen wir der Bevölkerung transparent aufzeigen. Die Umfrage soll ein Beitrag sein, um die Anerkennung des freiwilligen Engagements sichtbar zu machen und deren Bedeutung verständlich darstellen zu können.
Es lohnt sich, dieser wichtige und stille Wirtschaftszweig zu achten und zu pflegen, damit auch unser Dorfleben weiterhin von dieser «freiwilligen Arbeit» profitieren kann.
Thomas Odermatt
Kirchgemeindepräsident Ballwil
Interessante Links zu diesem Thema:
www.freiwilligenjahr2011.ch
www.forum-freiwilligenarbeit.ch
Die Kirchgemeinde Ballwil spendet der Caritas Japan Fr. 2000.- zugunsten der Erdbeben- und Tsunami-Opfer.
Die Caritas Japan arbeitet mit hunderten freiwilliger Helfer rund um die Uhr, um nicht nur den Opfern des Erdbebens und des Tsunamis beizustehen, sondern auch Menschen, die vom GAU in Fukushima betroffen sind.
Bernadette Stirnimann, Kirchenrätin
Der Kirchenratspräsident Thomas Odermatt begrüsst die TeilnehmerInnen der Kirchgemeindeversammlung und dankt für das Interesse. Ein bewegtes Kirchenjahr geht zu Ende. Viel Publicity, Debatten, Kritiken, die Spuren hinterlassen haben. Gerade die Basis spürt dies speziell. In Ballwil verzeichnete man im Jahr 2010 bis dato 19 Kirchen-
austritte, ggü dem Vorjahr mit 10.
Trotz dieser Tendenz ist der Wille da, etwas zu machen. Die Leistungen von Mitarbeitern und Freiwilligen ist enorm, die Kirche lebt! Es ist grosses Engagement notwendig und darauf darf man auch stolz sein. Das Umfeld ist gerade in unserer Pfarrei gut und das ist Motivation.
Thomas Odermatt informiert die Versammlung noch einmal über die neue Zusammensetzung des Kirchenrates und der Rechnungsprüfungskommission.
Ein Dank gilt aber auch den bisherigen Kirchenratsmitgliedern, die den guten Übergang mitbegleitet und mitgetragen haben.
In einem Gebet gedenkt Pater Christian mit den Versammelten der verstorbenen Kirchgemeindemitglieder, insbesondere Josef Hügi und Martin Arnold, die in den Tagen vor der Kirchgemeindeversammlung verschieden sind.
Formelles
Der Präsident weist darauf hin, dass alle mindestens 18 Jahre alten, römisch-katholischen Einwohnerinnen und Einwohner der Kirchgemeinde Ballwil (Wohnsitz bzw. Niederlassungsbewilligung seit mindestens fünf Tagen) stimmberechtigt sind.
Es haben sich diverse Personen entschuldigt, auf die namentliche Erwähnung wird verzichtet.
Die Berichterstattung in der Presse wird von Josef Frischkopf übernommen. Th. Odermatt dankt ihm im Voraus für seine Arbeit.
Bürobestellung: | |
|---|---|
Vorsitz | Thomas Odermatt, Präsident |
Protokoll | Andreas Kiener, Aktuar |
StimmenzählerIn | Kurt Leuthard, Vreni Brun |
Anwesend | 61 stimmberechtigte Personen |
absolutes Mehr | 31 |
Abstimmung über die Zusammensetzung des VersammlungsbürosBeschluss: Einstimmig angenommen.
Der Präsident verliest die Traktanden.
Traktanden: | |
|---|---|
2 | Budget 2011 |
2.1 | Budget mit Jahresprogramm 2011 |
2.2 | Empfehlung der Rechnungskommission |
2.3 | Genehmigung Budget der Laufenden Rechnung |
2.4 | Festsetzung Steuerfuss für das Jahr 2011 auf 0.25 Einheiten |
3 | Kenntnisnahme des Finanz-und Aufgabenplanes 2012 - 2015 |
4 | Verschiedenes (ohne Beschlussfassung) |
5 | Verabschiedung von Benno Büeler |
2.1. Budget mit Jahresprogramm 2011
Annemarie Burkart, Kirchmeierin, gibt spezielle Informationen zu den grösseren Budgetpositionen in den Bereichen Aufwand und Ertrag ab. Auf eine detaillierte Aufzählung im Protokoll wird verzichtet, es wird auf die Botschaft verwiesen.
Spezielles: Mitfinanzierung Sanierung Jugendhaus / Kirchenrat hat CHF 30'000.00 budgetiert, CHF 15'000.00 bei Baubeginn, CHF 15'000.00 bei Bauvollendung
Anpassungen Margrethenhof aufgrund Neubau - Umgebungsgestaltung beim Pfarrhaus
Ersatz für bisherigen Taufstein (jahrelanges Provisorium).
Pater Christian gibt Erklärungen für die notwendige Neuanschaffung ab. Taufe, Liturgie und Verkündung sollen eine Einheit bilden. Der neue Taufstein wird am Sonntag nach Weihnachten eingeweiht.
Zusammenzug der Budgetzahlen für 2011:
Ertrag: CHF 747'700.00
Aufwand: CHF 766'660.00
Mehraufwand: CHF 18'960.00
Fragen zum Budget 2011 aus der Versammlung: keine
2.2. Empfehlung der Rechnungskommission
Kurt Süess, Präsident der Rechnungsprüfungskommission begrüsst die Versammlung. Es ist die erste Kirchgemeindeversammlung als Präsident der Rechnungsprüfungskommission. Er bedankt sich für das Vertrauen und informiert über die Aufgaben der Rechnungsprüfungskommission mit dem Ziel, die Interessen und die Verantwortung gegenüber der Kirchgemeinde wahrzunehmen.
Mit dem neuen Kirchgemeindegesetz gilt:
- gleiche Prüfung wie bisher
- mit dem Ziel einer höheren Transparenz
Budgetprüfung ergibt folgende Standpunkte:
- die Formalitäten für das Jahresprogramm sind i.O.
- folgende Schritte werden ausgeführt:
- Vorbesprechung mit der Kirchmeierin
- Besprechung im Kirchenrat
- Platzierung in der Botschaft
- Bericht an den Synodalrat
- Budgetversammlung im Herbst
- keine Versammlung mehr im Frühling mit Abnahme der Jahresrechnung,
nur noch Bericht in der Botschaft
Kurt Süess geht auf Details des Budgets ein und erklärt diese als vertretbar
(Zahlen gem. Botschaft). Die Zahlen im Budget sind nachvollzieh- und begründbar. Die Auswirkungen der neuer Steuergesetzrevision sind nicht abschätzbar.
Kurt Süess empfiehlt der Versammlung, das Budget 2011 im vorgeschlagenen Rahmen zu genehmigen.
Fragen aus der Versammlung: keine
2.3. Genehmigung Budget der Laufenden Rechnung 2011
Beschluss: Einstimmig angenommen.
2.4. Festsetzung Steuerfuss für das Jahr 2011 auf 0,25 Einheiten
Beschluss: Einstimmig angenommen.
Annemarie Burkart gibt der Versammlung Informationen zum Finanz- und Aufgabenplan ab. Es ist ein Planungs- und Führungsinstrument. Die Zahlen beruhen auf Annahmen im Zeitpunkt der Planerstellung und sind nicht verbindlich.
Die Versammlung wird über einzelne Punkte des Finanz- und Aufgabenplanes informiert, im Speziellen über:
- die geplante Renovation des Pfarrhauses im 2013
- die Aufwendungen für PEP (Pastoraler Entwicklungsplan) innerhalb der
Gemeinden Ballwil, Eschenbach und Inwil (keine Fusion der Kirchgemeinden!
Neues Konzept für die Seelsorge aufgrund der personellen Entwicklung.)
Der Finanz- und Aufgabenplan geht nur zur Kenntnisnahme an die Versammlung, Einflussnahme ist nicht möglich.
Fragen aus der Versammlung: keine
Thomas Odermatt bedankt sich im Namen der Versammlung bei der Kirchmeierin, Annemarie Burkart für das grosse Engagement zum Wohl der Kirchgemeinde Ballwil. Ein zusätzlicher Dank geht an die Rechnungsprüfungskommission für die gute Zusammenarbeit.
Thomas Odermatt
Jakob Werder
Pater Christian
Aus der Versammlung gibt es keine weiteren Wortmeldungen.
Thomas Odermatt erwähnt das ausserordentliche Engagement von Benno Büeler für die Gemeinde Ballwil in den 24 Jahren seiner Tätigkeit. Benno Büeler ist nicht von Ballwil, aber er hat 24 Jahre lang Ballwil mitgeprägt und ganz besonders die Jugendarbeit. Viele Jugendliche in Ballwil hatten in irgendeiner Form mit Benno Büeler Kontakt, sei es in der Kirche beim weissen Sonntag oder der Firmung, der Pfadi, im Jugendverein, als Samichlaus und und und?.
Pater Christian hält eine erste Laudatio für Benno Büeler und zeigt den Weg von Benno Büeler in einer Bilderpräsentation. Bilder sagen mehr als Worte! Das enorme Engagement in vielen Bereichen der Kirche und Jugendarbeit ist bemerkenswert und gebührt grossen Respekt.
Gemeinsam singt die Versammlung ein Lied aus Bennos Liederbuch, natürlich mit Gitarrenbegleitung.
Die ehemaligen Mitarbeiterinnen und Teamkolleginnen Zita Kneubühler, Ruth Ulmi und Aurelia Oberhänsli halten die zweite Laudatio und danken Benno Büeler für die stets gute Zusammenarbeit. Ein spezielles Geschenk in Form eines getöpferten Windlichtes stellen die Häuser dar, in denen Benno Büeler in Ballwil gearbeitet hat: Pfarrhaus, Kirche und Pfadiheim In Versform verabschieden sich die drei Damen von Benno Büeler.
Christine Moos und Belinda Winiger verabschieden in Ihrer Laudatio ihren "Cresto" noch einmal als Leiterinnen der Pfadi Ballwil. Auch hier darf die Versammlung noch einmal ein paar eindrückliche Bilder und Geschichten über Benno Büeler vernehmen. Die gute Seele der Pfadi Ballwil, ein Mensch, den man alles fragen konnte und der immer eine Anwort hatte.
Die gebührende Verabschiedung von Benno Büeler war sehr eindrücklich und zeigte die grossen Verdienste von ihm in Ballwil noch einmal auf. Ein "Macher" ist nicht mehr Mitarbeiter der Kirchgemeinde Ballwil, aber er bleibt uns als Mitglied der Kirchgemeinde erhalten.
Die Versammlung dankt Benno Büeler mit grossem Applaus und stehenden Ovationen!
"Für das vergangene Dank, für das Kommende Ja!" so beginnt Benno Büeler seine Worte an die Versammlung. Einige Stationen zählt er auf und bedankt sich für die lange, gute Zusammenarbeit mit den Menschen in Ballwil. Es waren immer wieder Chancen, die Kraft, Energie und Freude gaben, sich immer wieder zu engagieren. Er hatte in Ballwil grosse Freiheit und Unterstützung. Er konnte seine Wünsche und Pläne umsetzen, was nur dank guter Zusammenarbeit und Vertrauen möglich war. Den Dank gibt er gerne an alle und vor allem an Pater Christian zurück.
Um 22.00 Uhr schliesst Thomas Odermatt die Versammlung und bedankt sich für das Erscheinen und das Interesse, insbesondere auch der politischen Gemeinde. Weiter bedankt sich der Präsident bei seinen Kolleginnen und Kollegen aus dem Kirchenrat für die gute, engagierte Zusammenarbeit. Ein weiterer Dank geht an Pater Christian, sein Seelsorgerteam und an alle, welche sich in irgendeiner Art für die Kirche Ballwil einsetzen. Im Anschluss an die Versammlung ist man traditionell zu Wein und Brot eingeladen.
Ballwil, 25. November 2010
Der Präsident: Thomas Odermatt
Die StimmenzählerIn: Vreni Brun, Kurt Leuthard
Der Protokollführer: Andreas Kiener

Dieter Eisenhardt weilte mit den Herrenberger Bauhütten-Leute in der Schweiz.
Am 25. September besuchte Dieter Eisenhardt mit den Herrenberger Bauhütten-Leuten die Kirchgemeinden Ballwil und Hohenrain. Eisenhardt hat das ökumenische Völkermahl auf der neuen, 2008 geweihten Glocke der Pfarrkirche Ballwil gestaltet. Die Herrenberger Bauhütte steht im Dienste der evangelischen Kirchgemeinde dieser bei Stuttgart gelegenen Stadt und wird vom Verein zur Erhaltung der Stiftskirche Herrenberg getragen. Die Mitarbeiter der Bauhütte widmen in ihrer Freizeit, im Frondienst, ihre Arbeitskraft und ihre Fachkenntnisse zur Erhaltung der Stiftskirche. Dieter Eisenhardt ist Gründer und Begleiter des Herrenberger Glockenmuseums. Kirchenglocken in Württemberg und darüber hinaus tragen seine Handschrift.
Nach einem kurzen Begrüssungstrunk wurde die Gesellschaft im Festsaal des Turm Roten in Hohenrain mit Speis und Trank verwöhnt. Anschliessend führte Pater Christian Lorenz die Reisegruppe durch die Kommende, die hier unter anderem die Johannes-Freske besichtigte.
Kurz vor 16 Uhr gings dann weiter nach Ballwil, wo die Gruppe mit eindrücklichem Glockengeläut empfangen wurde. Nach einer Andacht in der Kirche konnten die Gäste unter kundiger Führung von Konrad Emmenegger den Kirchturm besteigen. Auch der Kirchenschatz und die Pläne der Ballwiler Pfarrkirche weckten das Interesse der deutschen Gäste.
Das regnerische, kalte Wetter konnte der Reiseschar die gute Laune nicht verderben. Schliesslich hiess es wieder Abschied nehmen, und die Gruppe machte sich auf zur Weiterfahrt an den Thunersee.
Für alle Beteiligten war es ein eindrücklicher Samstag mit vielen schönen Begegnungen.
Sexuelle Übergriffe kommen nicht nur in kirchlichen Bereichen, sondern auch in Schulen, Vereinen und Jugendorganisationen vor. Aus diesem Grund haben der Gemeinderat und der Kirchenrat darüber beraten. Den beiden Räten sind zurzeit keine Fälle bekannt und es besteht kein offensichtlicher Handlungsbedarf. Dennoch möchten sie die offiziellen Beratungsstellen und Institutionen bekannt geben, an die sich allfällig Betroffene wenden können:
Opferberatungsstelle des Kantons Luzern
Obergrundstrasse 70
6003 Luzern
Telefon 041 227 40 60
Fax 041 210 45 64
Telefonisch erreichbar von Montag bis Freitag
08.30 - 12.00 Uhr
13.30 - 16.00 Uhr
Polizei Notruf 117 oder Luzerner Polizei
Kriminalpolizei
Kasimir-Pfyfer-Strasse 26
Postfach
6002 Luzern
Telefon 041 248 81 17
Fax 041 240 39 01
Pro Juventute für Kinder und Jugendliche
Telefon 147
Kinder und Jugendliche erhalten rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr in schwierigen Lebenssituationen professionelle Beratung.
Die Anrufe auf die Nummer 147 sind gratis.
Von kirchlichen Gremien wird Hilfe angeboten über die home page des Bistums Basel:
www. bistum-basel.ch. Aktuelles anklicken dann unter Beratung werden Adressen vermittelt.
Weitere Beratungsstellen bieten ihre Hilfe an:
Beratungsstelle für Jugendliche: VIVA
Opferberatungsstelle für sexuell ausgebeutete Kinder und Jugendliche
Habsburgerstasse 22
6003 Luzern
Telefon 041 211 00 15
Sozialberatungszentrum der Regionen Hochdorf und Sursee
Bankstrasse 3b
6281 Hochdorf
Telefon 041 914 31 31
Liebe Gemeinde- und Pfarreimitglieder
Seit dem 1. Juni 2010 bin ich neuer Präsident der Kirchgemeinde Ballwil. Zu dieser Wahl durfte ich viele Gratulationen und Glückwünsche entgegen nehmen. Ich bedanke mich auf diesem Weg für all die guten Worte und bei jenen Personen, die mich in dieses Amt gewählt haben. Ich bin mir bewusst, dass dieses Amt nebst vieler Freuden und interessanten Erfahrungen auch viel an Verantwortung mit sich bringt. Glücklicherweise muss ich diese Aufgaben nicht alleine tragen. Ich darf dabei auf die Unterstützung meiner kompetenten Ratsmitglieder zählen. Gleichzeitig kann ich mich auch auf die Mitarbeit vieler Menschen und Gruppierungen in unserer Pfarrei und Kirchgemeinde verlassen. Es gibt in unserer Gemeinde viele engagierte Personen, welche sich tagtäglich in verschiedenen Aufgaben für das Wohl der Pfarrei und der Kirchgemeinde einsetzen. Viele arbeiten im Stillen und ohne grosses Aufsehen und erbringen dabei Grossartiges. Es ist motivierend, in diesem Umfeld diese Aufgabe übernehmen zu dürfen. Gerade jetzt, wo die Kirche von vielen Seiten kritisiert wird, ist es äusserst wichtig, dass sich Menschen an der Basis für die Anliegen der Kirche und des Glaubens einsetzen. Das ist die beste Antwort für all jene, welche die Kirche und ihre Institution am liebsten abgeschafft sähen. Ich bin der festen Überzeugung, dass in unserer heutigen Zeit die Kirche notwendiger ist denn je. Die Gesellschaft ist einer Vielzahl von Fehlentwicklungen ausgesetzt: Fehlende Solidarität, Egoismus, das Streben nach materiellem Wert und das individuelle Leben als das erstrebenswerteste aller Ziele. Viele dieser Faktoren stellen uns immer wieder vor grosse Probleme: Jugendgewalt, Arbeitslosigkeit, Unsicherheit, und Depressionen sind nur einige der Auswüchse, die diese Art von Leben mit sich bringen. Verwundert reiben wir uns die Augen, wenn wir morgens die neusten Schlagzeilen lesen, wie Jugendliche betrunken andere Menschen verprügeln - einfach so. Wenn wir lesen, dass trotz Wohlstand die psychischen Erkrankungen jährlich zunehmen. Wenn ein paar wenige Menschen ein ganzes Wirtschaftssystem ins Wanken bringen und zahlreiche Arbeitslose und Pleiten hinterlassen. Die Kirche und ihr Glaube kann in dieser gesellschaftlichen Entwicklung eine bedeutende Rolle einnehmen. Sie bietet vielleicht keine konkreten Lösungsansätze, kann uns aber eine Orientierungshilfe sein und vermittelt Werte, welche auf einer starken Botschaft beruhen.
Diese Botschaft erwacht zum Leben, wo Menschen aus Überzeugung an einer besseren und solidarischen Gesellschaft bauen. Es sind die Menschen, welche sich selbstlos für das Wohl der Pfarrei und die Gemeinschaft einsetzen und dabei versuchen, für andere einen Halt, einen Farbtupfer in ihrem Leben zu hinterlegen, sei es in der Seelsorge, in der Pfadi, beim Besuch von alten und einsamen Menschen. Aber auch bei der Ausgestaltung kultureller und liturgischer Anlässe oder bei der Begleitung von Jugendlichen auf dem Weg zur Firmung ? um nur einige der Aktivitäten zu nennen. Das ist die Kirche, welche vorbildliche Arbeit leistet und unersetzbar für unsere Gesellschaft ist. Mich in diesem Umfeld aktiv zu beteiligen, erachte ich als Privileg und als Motivation. Darum freue ich mich auf das neue Amt, um diese Werte und die positiven Kräfte zu unterstützen und gemeinsam weiter zu bringen.
Thomas Odermatt, Kirchenratspräsident
Der Kirchenrat traf sich am 9. Juni zu seiner ersten Sitzung in neuer Besetzung. Die neue Ratslegislatur hat am 1. Juni 2010 begonnen. Neu im Rat sind Thomas Odermatt (Präsident) und Andreas Kiener. Schwerpunkt der Sitzung war die Chargenzuteilung und die Aufarbeitung und Aktualisierung der laufenden Pendenzen.
Die Zuständigkeiten im Rat wurden neu festgelegt, bzw. sind von Amtes wegen wie folgt gesetzt:
Thomas Odermatt | Präsident |
Annemarie Burkart | Kirchmeierin |
Andreas Kiener | Aktuar |
Walter Brun | Bauten & Renovationen |
Bernadette Stirnimann | Öffentlichkeitsarbeit |
Pater Christian Lorenz | Diakonie & Solidarität |
Juni 2010:
Nachdem bei der Urnenwahl vom 18. April nur die Nominierten von der CVP in den Kirchenrat und in die Rechnungskommission gewählt wurden, kam am 22. April eine stille Wahl für die fehlenden Mandate aus FDP und SVP zu Stande.
Für die Amtsperiode 2010 bis 2014 sind daher gewählt:
Als Mitglieder des Kirchenrates:
Als Mitglieder der Rechnungskommission:
Herzliche Gratulation allen Gewählten!
Zusammen mit Pater Christian Lorenz, der von Amtes wegen als Pfarrer im Kirchenrat ist, wünschen wir dem Rat eine erspriessliche Zusammenarbeit in der neuen Amtsperiode, die am 1. Juni 2010 begonnen hat.
Am 19. April wurden die Angehörigen der Kirchgemeinde über die Rechnung 2009 sowie über zusätzliche Daten und Bestände, im Anhang der Botschaft ausführlich beschrieben, durch die Kirchmeierin Annemarie Burkart informiert. Für die Stimmberechtigten war es die letzte Rechnungs-Gemeindeversammlung mit Mitbestimmung. Nach der neuen genehmigten Gemeindeordnung wird in Zukunft die Jahresrechnung, einschliesslich des Antrages des Kirchenrates zur Verwendung eines allfälligen Ertragüberschusses, jedoch unter Vorbehalt des fakultativen Referendums, durch die Rechnungskommission genehmigt.
Verschiedene Minderaufwendungen, der Steuerertrag mit den höheren Nachträgen von total 700'000 Franken sowie das gute Ergebnis bei den Zinsen Wertpapiere haben sich positiv auf die Rechnung ausgewirkt. Die Rechnung schliesst daher nur mit einem Mehraufwand von 27'200 Franken ab. Die Aktiven und Passiven weisen per Ende 2009 einen Bestand von 1.748 Millionen Franken auf.
Verabschiedungen und Dank
Für das lange Schaffen in der Kirchenverwaltung durften verschiedene Funktionäre Geschenke und grossen Dank entgegennehmen. Während 20 Jahren war René Schenker im Kirchenrat; 12 Jahre davon leitete er als Präsident viele Sitzungen und Versammlungen. Auf 12 Jahre brachte es Konrad Emmenegger, der mehrere Jahre auch Vizepräsident war. Ebenfalls 20 Jahre, davon 12 Jahre als Präsident, stand Thomas Grüter der Rechnungskommission vor. Tony Arnold war viele Jahre Mitglied der RK.
Am Schluss der Versammlung konnten die Verantwortlichen vom Jugendverein und von der Pfadi ihre Tätigkeiten den 74 Anwesenden kurz vorstellen.
Weitere zwei Kirchenratsmitglieder und ein Mitglied der Rechnungskommission sind in stiller Wahl für die Amtsdauer vom 1. Juni 2010 bis 31. Mai 2014 gewählt.
Innert angesetzter Frist wurden nicht mehr Kandidatinnen und Kandidaten zur zweiten Wahl vorgeschlgen, als zu wählen sind.
Unter Vorbehalt der Genehmigung durch den Synodalverwalter wurden in stiller Wahl gewählt:
In den Kirchenrat:
In die Rechnungskommission:
Die auf den 30. Mai 2010 angesetzte Urnenwahl wurde abgesagt.
(Abstimmungsbeschwerden sind innert 10 Tagen nach Veröffentlichung dieses Protokolls bei der Synodalverwaltung, Abendweg 1, Postfach, 6000 Luzern 6, einzureichen.)
Ballwil, 23. April 2010
Im Namen des Kirchenrtes:
René Schenker, Präsident
Walter Brun, Aktuar
Die ordentlichen Wahlen für die Amtsperiode 2010-2014 mussten im Urnengang entschieden werden, da mehr KandidatenInnen portiert wurden, als Sitze zu vergeben waren. Aufgrund der Wählerstimmen bei den politischen Wahlen 2007 machte die SVP einen anderen Verteilschlüssel geltend. Die CVP hingegen wollte die freiwerdenden Sitze der zurückgetretenen Kirchenräte René Schenker und Konrad Emmenegger sowie von RK-Präsident Thomas Grüter nicht kampflos preisgeben. Das Interesse der 1?688 Stimmberechtigten von Ballwil und Ottenhusen war an diesem Wahlgang jedoch gering. Nur rund 480 Stimmende oder knapp 29 Prozent benutzten den Urnengang. Sowohl der Kirchenrat und auch die Rechnungskommission sind nach diesem Wahlsonntag noch nicht komplett.
Gewählte Mitglieder
In den Kirchenrat wurden alle Nominierten der CVP mit Annemarie Burkart-Müller mit 400 Stimmen (Kirchmeierin mit 409 Stimmen); Andreas Kiener-Knüsel (382 Stimmen) und Thomas Odermatt-Furrer mit 362 Stimmen (als Präsident mit 367 Stimmen) gewählt.
Für die Rechnungskommission erhielten die beiden CVP-Kandidaten Kurt Süess mit 376 Stimmen (als Präsident 378 Stimmen) sowie Christoph Richli mit 359 Stimmen das Vertrauen.
Stille Wahl oder eventuell 2. Wahlgang
Das absolute Mehr (236 Stimmen) für die Wahl in den Kirchenrat verpassten Bernadette Stirnimann-Heggli (FDP) mit 202 Stimmen, Walter Brun-Glanzmann (SVP) mit 181 Stimmen sowie Renate Amhof-Bütler (neu, SVP) mit 115 Stimmen. In die Rechnungskommission verpassten Marco Honauer (FDP) mit 190 und Eveline Ulrich-Senn (SVP) mit 121 Stimmen die Wahl. (absolutes Mehr 228 Stimmen)
Kirchenräte und Rechnungskommission
Liebe Stimmbürgerinnen und Stimmbürger
Da mehr Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl in den Kirchenrat und die Rechnungskommission gemeldet wurden als Sitze vorhanden sind, findet am 18. April 2010 die Urnenwahl statt.
Sie erhalten die Unterlagen sowie die Wahlanleitung. für die Urnenwahl mit der Post. Wir freuen uns, wenn Sie an der Wahl teilnehmen, damit jene Kandidaten mit einer hohen Stimmbeteiligung gewählt werden. Im ersten Wahlgang ist das absolute Mehr notwendig. Der Kirchenrat dankt allen Personen, die sich für ein Amt zur Verfügung stellen.
Folgende Personen wurden von den Parteien bis zum Eingabetermin vom 1. März 2010 dem Kirchenrat für die Neuwahl gemeldet:
CVP Ballwil
Mitglieder des Kirchenrates:
Kirchenratspräsident:
Kirchmeierin:
Mitglieder Rechnungskommission:
Als Präsident der Rechnungskommission:
FDP, Die Liberalen
Mitglied des Kirchenrates:
Mitglied Rechnungskommission:
SVP Ballwil
Mitglieder des Kirchenrates:
Mitglied der Rechnungskommission:
Die offizielle Wahlanordnung für die Urnenwahl vom Sonntag, 18. April 2010 lautet:
Neuwahlen der Mitglieder und der Präsidentin oder des Präsidenten sowie der Kirchmeierin oder des Kirchmeiers des Kirchenrates und der Mitglieder und der Präsidentin oder des Präsidenten der Rechnungskommission der Katholischen Kirchgemeinde Ballwil für die Amtsdauer vom 1. Juni 2010 bis 31. Mai 2014.
An der Kirchenratssitzung vom 2. März 2010 hat der Kirchenrat die Wahlvorschläge geprüft. Für die fünf Sitze im Kirchenrat wurden sechs Personen vorgeschlagen und für die drei Sitze in der Rechnungskommission wurden vier Personen vorgeschlagen. Es wurden mehr wählbare Kandidatinnen und Kandidaten für den Kirchenrat und die Rechnungskommission vorgeschlagen, als Sitze zu besetzen sind.
Am Sonntag, 18. April 2010 wählen die Stimmberechtigten der Katholischen Kirchgemeinde Ballwil an der Urne die fünf Mitglieder und aus ihrer Mitte die Präsidentin oder den Präsidenten und die Kirchmeierin oder den Kirchmeier des Kirchenrates sowie die drei Mitglieder und aus ihrer Mitte die Präsidentin oder den Präsidenten der Rechnungskommission.
Im ersten Wahlgang ist für die Wahl das absolute Mehr notwendig.
Urnenbüro:
Das Urnenbüro ist am Wahlsonntag im Gemeindehaus Ballwil, Ambar 2, Ballwil von 09.30 Uhr bis 10.30 Uhr geöffnet.
Briefliche Stimmabgabe:
Für die briefliche Stimmabgabe gilt die Anleitung auf dem Stimmrechtsausweis.
Im Januar wurde der Kirchenrat von Benno Büeler informiert, dass er sich beruflich verändern möchte und sich für eine Stelle bewerbe. Nach Zusicherung der Stelle hat er auf Ende dieses Schuljahres sein Arbeitsverhältnis an unserer Kirchgemeinde gekündigt. Nach 24 Jahren bedauern wir diesen Entscheid sehr, jedoch haben wir Verständnis für die neue Herausforderung als Leiter des Ressorts Katechese in der Landeskirche Nidwalden.
Nach zwei jähriger Tätigkeit in der Pfarrei Ballwil hat Frau Annamaria Wyss sich entschieden, das Arbeitsverhältnis per 31. Juli 2010 aufzulösen. Wir danken Frau Wyss für die geleistete Arbeit und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg.
Der Kirchenrat wird die verschiedenen Aufgaben zusammenstellen und geeignete Personen für das neue Schuljahr suchen.
Vom 8. März bis 26. März wird die Pfarrkirche einer gründlichen Innenreinigung unterzogen. Die Kirche ist während der Reinigungszeit für Besucher weitgehend offen.
Die Sonntagsgottesdienste wie auch Beerdigungsgottesdienste können ohne wesentliche Beeinträchtigungen in der Kirche gehalten werden.
Am Palmsonntag erstrahlt dann unsere Pfarrkirche in neuem Glanz.
Neuwahlen der Kirchenräte und Rechnungsprüfungskommission der römisch-katholischen Kirchgemeinde Ballwil für die Amtsdauer vom 1. Juni 2010 bis 31. Mai 2014
An der letzten Kirchengemeindeversammlung vom 16. November 2009 haben René Schenker, Kirchenratspräsident, Konrad Emmeneger, Vice-Präsident und Thomas Grüter, Präsident der Rechnungsprüfungskommission die Versammlung informiert, dass sie für die neue Amtszeit nicht mehr kandidieren werden.
Neuwahlen
Neue Kandidaten des Kirchenrates und der Rechnungsprüfungskommission werden primär über die Ortsparteien nominiert und dem Kirchenrat mit den Wahlblättern bis am 1. März 2010, 12.00 Uhr gemeldet. Die Wahlanordnung wird im Kantonsblatt veröffent-licht, sowie vom Kirchenrat vor dem 8. Februar im Anschlagkasten öffentlich ausgeschrieben.
Wenn mehr Kandidatinnen und Kandidaten als Sitze gemeldet werden, muss der Kirchenrat eine Urnenwahl am 18. April 2010 durchführen.
Gerne geben wir interessierten Personen Auskunft über die interessanten und vielseitigen Aufgaben als Kirchenratsmitglied oder Mitglied der Rechnungsprüfungskommission.
René Schenker
Präsident
Der Kirchenratspräsident René Schenker begrüsst die TeilnehmerInnen der Kirchgemeindeversammlung. Pater Christian gedenkt mit den Versammelten der verstorbenen Kirchgemeindemitglieder.
Entschuldigt sind Hans Moos und Verschiedene.
Der Präsident weist darauf hin, dass alle mindestens 18 Jahre alten, römisch-katholischen Einwohnerinnen und Einwohner der Kirchgemeinde Ballwil (Wohnsitz, bzw. Niederlassungsbewilligung seit mindestens fünf Tagen) stimmberechtigt sind.
Bürobestellung:
Vorsitz: René Schenker, Präsident
Protokoll: Walter Brun, Aktuar
StimmenzählerIn: Beatrice Eberle und Jakob Werder
Anwesend: 38 stimmberechtigte Personen
Absolutes Mehr: 20
Abstimmung über die Zusammensetzung des Versammlungsbüros.
Beschluss: Einstimmig angenommen.
Der Präsident verliest die Traktanden.
Traktanden:
1. Genehmigung des Voranschlages und Festlegung der Kirchensteuer 2010
a) Antrag zur Genehmigung des Voranschlages
b) Festlegen des Steuerfusses auf 0.25 Einheiten, wie bisher
2. Orientierung über den Finanzplan 2011 - 2014
3. Genehmigung Kirchgemeindeordnung (KGO) der Kirchgemeinde Ballwil
4. Verschiedenes
Traktandum 1:
Genehmigung des Voranschlages und Festlegung der Kirchensteuer 2010
Annemarie Burkart, Kirchmeierin, stellt den Voranschlag 2010 vor. Wir erwarten einen Ertrag von Fr. 792'300.- . Bei einem Aufwand von Fr. 800'540.- ergibt sich somit ein Aufwandüberschuss von Fr. 8'240.-.
Fragen zum Voranschlag:
Josef Frischkopf fragt, ob in der jetzigen Krisenzeit eine Lohnanpassung von 1.50% gerechtfertig sei. Zudem würde dieser Betrag ziemlich genau dem Aufwandüberschuss entsprechen.
Annemarie Burkart stellt klar, dass diese 1.50% als Vorschlag der Landeskirche übernommen wurden. Zudem seien diese 1.50% Lohnanpassung noch nicht definitiv, sondern werde an der nächsten Kirchenratsitzung vom 25. November noch besprochen.
Abstimmung über die Genehmigung des Voranschlages.
Beschluss: Grossmehrheitlich angenommen.
Abstimmung über die Festlegung des Kirchensteuerfusses auf 0.25 Einheiten (wie bisher)
Beschluss: Grossmehrheitlich ja zu 0.25 Einheiten
Traktandum 2:
Orientierung über den Finanzplan 2011 - 2014
Die Kirchmeierin Annemarie Burkart stellt den Finanzplan vor. Über den Finanzplan kann nicht abgestimmt werden.
Fragen zum Finanzplan:
Markus Odermatt erkundigt sich, ob der Kirchenrat sich auch Gedanken zur Energieeffizienz macht.
René Schenker erklärt, dass der Kirchenrat sich immer wieder mit dem Thema Energieeffizienz beschäftigt. Er nennt kurz ein paar Beispiele:
· Walter Brun ist als Vertreter der Kirchgemeinde in der Energiekommission der Gemeinde tätig.
· Wir prüften, ob das Pfarrhaus an einen Wärmeverbund angeschlossen werden könnte.
· Das Pfarrhaus wurde vor der Renovation mit einer Wärmebildkamera überprüft. Das Ergebnis war überraschend gut.
· In der Kirche wurde die Beleuchtung mit Energiesparlampen versehen.
· Es gibt Kurse für Sakristaninnen zur Energieeffizienz in Kirchen, die von Ruth Ulmi regelmässig besucht werden.
Zum ersten Mal wird an der Kirchgemeindeversammlung ein Investitions- und Aufgabenplan vorgestellt. Annemarie Burkart erklärt den Investitions- und Aufgabenplan 2010 ? 2014. Er zeigt, welche grösseren Aufgaben und Investitionen in den nächsten Jahren anstehen werden. Über den Investitions- und Aufgabenplan kann nicht abgestimmt werden.
Traktandum 3:
Genehmigung Kirchgemeindeordnung (KGO) der Kirchgemeinde Ballwil
René Schenker stellt den Entwurf der KGO vor und erläutert die verschiedenen Paragraphen.
Fragen zur Kirchgemeindeordnung:
Rechnungsreferendum
Josef Frischkopf fragt, ob die Rechnung jeweils bei der Kirchmeierin eingesehen werden kann. René Schenker bejaht diese Frage und erklärt, dass die Rechnung in gekürzter Form auch im Kontakt veröffentlicht wird.
Delegation von Aufgaben
Keine Fragen
Urnenbüro
Keine Fragen
Amtszeitbeschränkung
Franz Richli stellt den Antrag, dass der § 4 Amtszeitbeschränkung ersatzlos gestrichen wird.
Vreny Brun fragt, welche Überlegungen der Kirchenrat gemacht habe, um die Amtszeit der Kirchenräte auf vier Amtsperioden zu limitieren. René Schenker erklärt, dass der Kirchenrat überzeugt ist, dass neue Personen auch neue und gute Ideen einbringen werden. Zudem seien 16 Jahre eine sehr lange Zeit.
Erwin Zimmermann gibt zu Bedenken, dass man möglicherweise einmal froh sei, wenn jemand länger als vier Amtsperioden bleiben würde.
Zusammenarbeit
Markus Odermatt möchte wissen,wie der Kirchenrat über die Zusammenarbeit mit anderen Kirchgemeinden orientieren will und ob eine jährliche Orientierung nötig wäre. René Schenker erklärt, dass eine jährliche Orientierung sinnvoll ist, weil die Zusammenarbeit zum Teil budgetrelevant sei. Orientiert wird jeweils an der Kirchgemeindeversammlung.
Personalrecht
Keine Fragen
Inkrafttreten
Keine Fragen
Abstimmung über die Kirchgemeindeordnung
a) Antrag Franz Richli (Der § 4, Amtszeitbeschränkung, ist ersatzlos zu streichen)
Beschluss: Der Antrag wird grossmehrheitlich angenommen
b) Genehmigung Kirchgemeindeordnung der Kirchgemeinde Ballwil
Beschluss: Grossmehrheitlich angenommen
Traktandum 4:
Verschiedenes
Parkplätze bei der Kirche
René Schenker bittet alle Kirchenbesucher, ihre Autos so zu parkieren, dass die Bewohner der anliegenden Häuser unbehindert zu ihren Häuser und Parkplätzen gelangen können.
Wahlen 2010
1. Synode
Roswitha Vonmoos hat den Rücktritt aus der Synode auf Mitte Juni 2010 bekannt gegeben. Ballwil hat auf Grund der Mitglieder der Pfarrei ein Anrecht auf 0.72 Personen in der Synode. Ballwil ist deshalb aufgerufen, ein Ersatzmitglied zu stellen. Diese Person würde bei einem Rücktritt eines Vollmitgliedes nachrutschen. Die Nomination findet am 23. Februar 2010 statt. René Schenker bittet, dass sich Interessierte beim Kirchenrat melden.
2. Kirchenrat
René Schenker orientiert die Versammlung, dass sich folgende Personen für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung stellen:
Annemarie Burkart, Bernadette Stirnimann und Walter Brun
René Schenker und Konrad Emmenegger stellen sich nicht mehr für eine weitere Amtszeit zur Verfügung. René Schenker ist schon seit 20 Jahren im Kirchenrat und seit 1998 amtet er als Kirchenratspräsident.
Konrad Emmenegger ist seit 12 Jahren im Kirchenrat.
3. Rechnungsprüfungskommission
Kurt Süess und Toni Arnold stellen sich für eine weitere Amtszeit zur Verfügung. Thomas Grüter stellt sich nicht mehr für eine weitere Amtszeit zur Verfügung. Thomas Grüter ist seit 20 Jahren Mitglied der Rechnungsprüfungskommission und ist seit 12 Jahren Präsident der Kommission.
René Schenker orientiert, dass die politischen Parteien die Kandidatinnen und Kandidaten vorschlagen werden.
Aus der Versammlung gibt es keine Wortmeldungen.
Dank des Pfarrers
Pater Christian dankt allen für die gute Zusammenarbeit. Speziell bedankt er sich bei René Schenker und Konrad Emmenegger sowie bei Thomas Grüter für die immer gute und angenehme Zusammenarbeit. Besonders bedankt er sich bei Annemarie Burkart für ihre grosse Arbeit, die sie als Kirchmeierin leistet. Die Versammlung schliesst sich dem Dank des Pfarrers mit einem kräftigen Applaus an. Zudem bedankt sich der Pfarrer beim ganzen Kirchenrat, dem Pfarreirat, dem Seelsorgeteam, der Sakristanin und dem Sekretariat für die sehr gute Zusammenarbeit. Sein Dank geht auch an Klara Schurtenberger, dem Kirchenchor, dem Männerchor, der Trachtengruppe sowie der Frauengemeinschaft.
Vreni Huber hat nach über 10 Jahren im Pfarreirat auf Ende Jahr ihre Demission eingereicht. Pater Christian bedankt sich mit einem Blumenstrauss bei Vreni für ihren grossen Einsatz. Die Versammlung schliesst sich dem Dank mit einem langen Applaus an.
Dank des Kirchenratspräsidenten
René Schenker bedankt sich für das Vertrauen der Kirchgemeinde gegenüber dem Kirchenrat sowie für die Wortmeldungen und das aktive Mitmachen. Sein Dank gilt auch dem Kirchenrat sowie allen Frauen und Männern, die sich in der Pfarrei engagieren. Zum Schluss wünscht er allen eine gute Heimkehr und schliesst die Versammlung um 21.30 Uhr.
Im Anschluss an die Kirchgemeindeversammlung sind die Anwesenden zu Brot und Wein eingeladen.
Ballwil, 18. November 2009
Der Präsident: René Schenker
Der Protokollführer: Walter Brun
Die Stimmenzählerin: Beatrice Eberle
Der Stimmenzähler: Jakob Werder
Dominik Lukas Vogt zum neuen Chorleiter gewählt
Der Kirchenrat hat im Auswahlverfahren in Zusammenarbeit mit dem Vorstand des Kirchenchores Dominik Lukas Vogt zum Leiter des Kirchenchores
Ballwil gewählt.
Dominik Lukas Vogt ist in Balzers aufgewachsen, hat die Primarschule in Balzers und das Lichtensteinische Gymnasium in Vaduz besucht. Seit 2006
absolviert Herr Vogt an der Hochschule Luzern das Studium Bachelor of Arts in Kirchenmusik mit den Hauptfächern Dirigieren und Orgel. Er wird sein
Studium in diesem Sommer abschliessen. Wir heissen Herrn Vogt in unserer Kirchgemeinde herzlich willkommen und freuen uns auf die Zusammenarbeit
mit dem jungen Kirchenmusiker.