Auf das Inserat vom Bistum Basel hat sich Frau Kathrin Pfyl-Gasser für die Arbeit in unserer Pfarrei beworben. In den Vorstellungsgesprächen zeigte Frau Pfyl grosses Interesse an unserer Pfarreiarbeit. Wir sind glücklich, in ihr eine gute Nachfolge für die Arbeit von Annamaria Wyss und Benno Büeler gefunden zu haben.
Frau Pfyl ist bei uns für ein 80%-Pensum angestellt. Da sie jetzt nach dem Abschluss des Theologiestudiums die Berufseinführung zur Pastoralassistentin im Priesterseminar Luzern absolviert, beansprucht das Nachdiplomstudium rund 20% Arbeitszeit während zwei Jahren. Ich freue mich, Frau Pfyl in die vielseitige und interessante Arbeit der Seelsorge einzuführen. Nachstehend stellt sie sich selber kurz vor.
Herzlich willkommen, Kathrin, bei uns in Ballwil!
P. Christian

Grüezi mitenand
Ich freue mich sehr, ab August 2010 in der Pfarrei Ballwil als Pastoralassistentin in Berufseinführung zu arbeiten. Gerne stelle ich mich kurz vor:
Mein Name ist Kathrin Pfyl. Nach meiner Lehre als Detailhandelsangestellte in einem Schuhfachgeschäft arbeitete ich in einem Logistik-KMU als Sachbearbeiterin und absolvierte gleichzeitig die kaufmännische Berufsmatura. Nach einer einjährigen Weiterbildungspause besuchte ich die Maturitätsschule für Erwachsene in Reussbühl. Die Matura öffnete mir die Türe zum fünfjährigen Theologiestudium an der Universität Luzern. Da ich an einem möglichst vielfältigen Studium interessiert war und mich in meiner Heimatpfarrei als Ministrantenleiterin und Lektorin engagierte, war für mich diese Studienwahl nahe liegend.
Ich bin verheiratet, wohne in Zug und werde in Zukunft viel mit dem Zug von Zug nach Ballwil pendeln. Ich freue mich sehr, sie liebe Ballwilerinnen und Ballwiler, liebe Ottenhuserinnen und Ottenhuser, liebe Gibelflüherinnen und Gibelflüher, liebe Gerligerinnen und Gerliger kennen zu lernen.
Kathrin Pfyl
Vor zwei Jahren hast du bei uns die Arbeit im Religionsunterricht und in der Seelsorge aufgenommen. Zusammen mit den Jugendlichen hast du das Vereinsjahr mitgestaltet und dich intensiv für die Erhaltung des Jugendhauses in der Morgenhalde eingesetzt. Ebenfalls fürs Dorfturnier hast du Hand angelegt.
Beide Jahre bist du mit den jungen Frauen und Männern auf den Firmweg gegangen und hast sie erfahren lassen, dass Firmung mit dem Alltagsleben in Beziehung steht.
Mit der Assisireise hast du unseren Minis ein unvergessliches Erlebnis geschenkt.
Im Namen unserer Pfarrei danke ich dir ganz herzlich für deinen Einsatz und wünsche dir für die Zukunft Gottes Segen.
P. Christian

Am Samstag, 1. Mai 2010, machten sich die Viertklässler und drei Fünftklässler auf den Versöhnungsweg zum Thema: Stein
Der Versöhnungsweg ist eine neue Form von Beichten.Mit einer von den Kindern selbst auserwählten Begleitperson gehen sie auf den Versöhnungsweg im Schulhaus. Es ist immer spannend, welche Person ausgewählt wurde. Oft sind es Grossmutter oder Grossvater, Vater oder Mutter, eine ältere Schwester oder ein Bruder, Gotte oder Götti.
Zusammen besuchen sie verschiedene Zimmer. Sie machen sich Gedanken und besprechen ihr Verhalten in den zum Thema gestaltenen Räumen: Gott, Familie, Schule und Freizeit. Auch für die Begleitperson ist dies jeweils eine Bereicherung, mit dem Kind verschiedene Gespräche zu führen.
In den folgenden Texten haben drei Kinder ihren Versöhnungsweg beschrieben:
"Ich bin mit meiner Begleitperson durch verschiedene Räume gegangen. Ich hatte einen Stein in der Hand. Überall, wo wir hingegangen sind, machte ich mit einer Kreide einen Strich auf den Stein. Die Striche bedeuteten, was ich falsch gemacht habe. Als wir in das Zimmer von Pater Christian gingen, hat er mit Wasser den Stein gereinigt. Er sagte mir auch, ich solle meine Taufkerze anzünden. Als wir Zuhause waren, haben wir meine Taufkerze angezündet. Am Abend gingen wir um 19.00 Uhr zur Kirche. Wir mussten unseren Stein mitnehmen. Dann habe ich meinen Stein nach vorne gelegt. Als der Gottesdienst fertig war, bekamen wir einen Halbedelstein. Das war der schönste Tag, den ich je hatte."
"Ich durfte mit meinem Mami auf den Versöhnungsweg gehen. Zuerst gingen wir in das Zimmer "Beten". Dort nahm ich einen Stein in die Hand und lief der Spirale entlang bis in die Mitte. Dort las ich ein Gebet. Mit dem Stein in der Hand liefen wir ins nächste Zimmer. Es war das Zimmer "Gott". Dort besinnte ich mich, indem ich die Texte las. Das nächste Zimmer war "Familie". Wenn ich etwas nicht gut machte, musste ich mit einer Kreide einen Strich auf den Stein machen. Jetzt kam das Zimmer "Freizeit" dran und dann das Zimmer "Schule". Dann gingen wir die Treppe hinauf, lasen die Texte zum Thema "Bereuen". Dann kamen wir zu Pater Christian. Dort besserte ich mich. Nachher durfte ich in einem Zimmer ein Kerzli anzünden. Ich möchte ein Licht sein für andere. Im letzten Zimmer beteten wir ein Gebet. Dann machte ich mir und Mami ein Kreuz mit Weihwasser auf die Stirne. Dann gingen wir nach Hause und zündeten die Taufkerze an. Um 19.00 Uhr besuchten wir den Gottesdienst und wir bekamen einen schönen Stein."
"Im ersten Raum musste ich einen Stein mitnehmen, den ich auf dem ganzen Weg in der Hand hielt. Den ersten Raum fand ich sehr schön. Vor allem gefiel mir die Spirale und die Kerze. Ich bin mit meiner Mutter den Versöhnungsweg gegangen. Als nächtes besuchten wir ein Zimmer, wo wir über Gott sprachen. Dann eines über Familie, dann Freizeit, dann Schule. Bei Pater Christian sprachen wir über meine Fehler. Im nächsten Raum durfte ich eine Kerze anzünden und dann war der Weg fertig. Am Abend war noch die Kirche und ich bekam einen Halbedelstein."
Zita Kneubühler, Religionslehrerin
Erstkommunionkinder und ihre Eltern (sogar Gottis) haben sich gemeinsam auf den Weg gemacht. So wie wir es im Leben ab und zu erfahren, haben uns starke Sturmböen, Kaltluft, aber auch blauer Himmel und Sonnenschein begleitet. Nach dem Genuss einer Tasse warmen Tees erwarteten Kinder und Erwachsene in der schönen Aula die farbenfrohen Bilder der Geschichte "Das geheimnisvolle Brot". Erzählt wird von den beiden Kindern Joscha und Alena, die in ihrem Herzen ein Geheimnis entdecken. Wer Brot mit Liebe zubereitet, es mit anderen teilt, sich Zeit nimmt füreinander, einander in die Augen schaut, um zu erkennen, wie es meinen Mitmenschen geht, Anteil nimmt und das Leben miteinander gestaltet ? der kennt das Geheimnis im Herzen. Am Mittag genossen wir alle die leckeren Brote, eine nahrhafte Suppe und das vielseitige Kuchenbuffet. Der Bibeltext vom "letzten Abendmahl" erzählt, wie Jesus uns auffordert, ebenfalls in Gemeinschaft Gott zu loben, zu teilen, die Lebensgeschichten von ihm zu erzählen, damit er im Brot gegenwärtig wird und durch uns weiterwirkt. Von diesem Geheimnis des Glaubens haben wir im Gottesdienst gehört.
Geschickte grosse und kleine Hände gestalteten Figuren und Tischlichter, die am Weissen Sonntag im Festgottesdienst zum Thema "Zäme a sim Tisch"einen Platz auf einem festlichen Tisch erhalten werden. Bestimmt werden diese Tischlichter später regelmässig auf dem Familientisch stehen. Jesus, das Brot des Lebens, hat mit unserem Alltag zu tun!
Herzlichen Dank allen, die am "Hohneritag" dabei waren und allen, die zum guten Gelingen schon mit viel Arbeit im voraus beigetragen haben, sei es beim Vorbereiten der Bastelarbeiten oder beim Backen von Brot und Kuchen.
Aurelia Gwerder Oberhänsli
Kinder helfen Kindern
Sternsinger sammeln den hohen Betrag von Fr. 3'370.--
für Kinder in Senegal.
Trotz Kälte zog am Samstag, dem 9. Januar, eine frohe Schar durch unser Dorf. Drei Könige, begleitet von SternenträgerIn, Schreiberlinge, KässeliträgerIn, Hirten und Engel gingen in Sternsingergruppen von Haus zu Haus.
Das Mitmachen bei diesem schönen Brauch ist für die Erstkommunikanten im Vorbereitungsjahr auf den Weissen Sonntag obligatorisch. Erfreulicherweise gesellten sich noch viele andere PrimarschülerInnen, sowie einige Kindergärtler dazu.
Nach einem eindrücklichen Nachmittag besuchten die Gruppen den Samstagabend-Gottesdienst. Mit ihren Liedern und Texten gestalteten sie die Feier mit, die von Posaunenklängen wunderschön umrahmt wurde. Voller Freude brachten die Kinder die vollen Kässeli auf den Altar. Das Sammelergebnis ist toll! Es kamen Fr. 3'370.-- zusammen. Unter dem Motto "Kinder finden neue Wege" unterstützt die Organisation Missio im Jahr 2010 schul- und familienunterstützende Projekte in Senegal.
Bei Speis und Trank im Einhornkeller wurden die Erlebnisse und Eindrücke vom Nachmittag ausgetauscht.
Herzlichen Dank allen Mädchen und Buben fürs Mitmachen, allen BegleiterInnen für die liebevolle Fürsorge und den KöchInnen für die wärmende Mahlzeit!
Ein grosses Dankeschön allen Familien, Männern und Frauen, die den Sternsingern wohlwollend ihre Türen geöffnet haben und die Kässeli füllten!
Es war auch in diesem Jahr nicht möglich, bei allen vorbeizukommen. In der Kirche liegen gesegnete Kreiden oder Kleber für Glastüren auf, um den Sternsingersegen selber noch an die Haustür zu schreiben. Vielen Dank für Ihr Verständnis!
Aurelia Gwerder Oberhänsli
Die Geschichte des Regenbogens in der Bibel will uns Menschen daran erinnern, dass Gott einen Bund mit den Menschen geschlossen hat. Dieses Zeichen will uns Menschen sagen, dass Gott alle Lebewesen auf der Erde schützen will.
Im Neujahrsgottesdienst versuchte ich diesen fünf Grundfarben einen Namen zu geben, mit denen wir unser Jahr gestalten können. Sie können sich also einen Begriff merken, den Sie im "Zähni-Jahr" begleiten soll.
An der diesjährigen Agathafeier hat uns die Feuerwehr auch zur Achtsamkeit im Einstz der Wehr, in der Kameradschaft und im Umgang mit Werten und Material aufgerufen.
P. Christian
2010 | ||
2./3. Jan. | Epiphanieopfer | 670.- |
9. | Sternsingerprojekt | 3370.- |
10. | Solidaritätsfonds für Mutter & Kind | 270.- |
16./17. | Kollegium St. Charles in Pruntrut | 210.- |
23./24. | Erdbebengeschädigte in Haiti | 1'510.- |
30./31. | Projekt Hermanos | 1'070.- |
6./7. Febr. | Caritas Luzern | 170.- |
13./14. | Stiftung Juvenat der Franziskaner in Flüeli Ranft | 230.- |
20./21. | Aufgaben des Bistums | 240.- |
27.28. | Fastenopferprojekt (Suppentag) | 2'350.- |
6./7. März | Verein kirchliche Gassenarbeit Luzern | 310.- |
13./14. | Erdbebengeschädigte in Chile | 1000.- |
20.21. | Aufgaben des Bistums | 180.- |
27./28. | Fastenopferprojekt | 2900.- |
2./4. April | Christen im Heiligen Land | 1180.- |
10./11. | Kinderspitex Zentralschweiz | 1730.- |
17./18. | Schweiz. Oekum. Gehörlosen-Seelsorge | 400.- |
24./25. | Josefsopfer | 330.- |
1./2. Mai | Verein kirchliche Gassenarbeit Luzern | 510.- |
8./9. Mai | Fastenopfrprojekt | 960.- |
13. Mai | Fidei Donum-Priester | 240.- |
15./16. | Arbeit der Kirche in den Medien | 170.- |
22./23. | Priesterseminar St.Beat, Luzern | 540.- |
29./30 | MIVA | 360.- |
3. Juni | Mütterhaus Seevogtey, Sempach | 510.- |
5./6. | Kinderheim Titlisblick, Luzern | 250.- |
12./13. | Romero Haus Luzern | 340.- |
19./20. | Flüchtlingshilfe der Caritas Schweiz | 250.- |
26./27. | ACAT - Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter | 440.- |
Das Fastenopfer hat mitgeteilt, dass bis zum 30. Juni 2010 aus unserer Pfarrei Fr. 11'250.- einbezahlt worden sind (inkl. direkt an das Fastenopfer einbezahlte Spenden). | ||
3./4. Juli | Hermanos | 1380.- |
10./11. | PluSport - Behindertensport | 380.- |
17./18. | Schweizer Kolpingwerk | 170.- |
24./25. | Papstopfer | 260.- |
1. Aug. | Juvenat der Franziskaner, Flüeli Ranft | 260.- |
7./8. | Hermanos | 820.- |
Das Fastenopfer hat mitgeteilt, dass bis zum 30. Juni |
Wir danken allen Spendern ganz herzlich für ihre Gaben!