Mitteilungen des Seelsorgeteams

Weltgebetstag: Freitag, 2. März 2012

Jedes Jahr, am ersten Freitag im Monat März wird der Weltgebetstag der Frauen durchgeführt. Die Liturgie wird von einem bestimmten Land, vor allem aus der Dritten Welt. zusammengestellt und an die verschiedenen Frauenorganstationen in aller Welt versendet.

Diesen Weltgebetstag der Frauen finde ich eine grossartge Aktion. Einerseits wird dadurch mit Hilfe der Bibel den Frauen aus der Dritten Welt die Möglichkeite geboten, ihre Lebens-situation darzustellen. Andererseits können Frauen aus der ersten Welt ihre Solidarität bekunden.
Dieses Jahr haben die Frauen aus Malaysia die Liturgie zusammengestellt.

Im Gottesdienst vom 2. März, um 9.00 Uhr, wird im Sinne dieser Frauen auf die Thematik und die Gebete eingegangen.
Im Namen des Vorstandes und der Liturgie-Gruppe der FG Ballwil lade ich die Frauen uneserer Pfarrei zu diesem Solidaritäts-Gottesdienst ein. Zugleich kann diese Begegnung ein guter Einstieg auf die GV an disem Abend sein.


P. Christian

 

 

Vorbildliche Gastfreundschaft

Mein Mitarbeiter, Aurel Bojescu, durfte schon zweimal  die Gastfreundschaft bei Mareili Wiederkehr im Gorgen geniessen. Er hat mir dieses Bild zukommen lassen und hat mir von der gemütlichen Stimmung in Mareilis Stube erzählt.
Im Namen der Pfarrei möchte ich Maria Wiederkehr ganz herzlich danken für die herzliche Gastfreundschaft, die einige betagte Mitmenschen aus unserer Pfarrei bei ihr erleben dürfen, sei es jeweils am Dienstag über die Sommermonate oder auch am Sonntag.
Die Gastfreundschaft ist in der Bibel ein tragendes Element. Herzlichen Dank.

P. Christian

 

 

Neue Mitarbeiter in unserer Pfarrei - Im Seelsorgeteam:

Vor einem Jahr hat Kathrin Pfyl-Gasser in unerer Pfarrei die zweijährige Berufseinführung zur Pastoral-assistentin begonnen. Zu achtzig Prozent arbeitete sie bei uns als Theologin. Die anderen zwanzig Prozent benötigte sie zur Weiterbildung am Priesterseminar St. Beat in Luzern. Im Verlauf des Jahres hat sich die Familiensituation von Kathrin auf Grund der Schwangerschaft verändert. Sie hat sich nun entschieden, ihre Aufgabe als Mutter wahrzunehmen, die Berufseinführung zu unterbrechen und bei uns die Anstellung zu kündigen. Inzwischen ist sie glückliche Mutter von Ronja geworden. So wünsche ich der jungen Familie alles Gute und Gottes Segen.

Wie wir wissen, hat uns auf Ende Schuljahr ebenfalls Zita Kneubühler verlassen, sie ist in Pension gegangen.

Auf Grund der beiden Kündigungen wurden wir gezwungen, neue Mitarbeiter zu suchen. Gegenwärtig ist es nicht einfach, qualifiziertes Personal für den kirchlichen Dienst zu finden. So bin ich dankbar, dass Frau Pia Reith aus Eschenbach und Herr Aurel Bojescu aus Hünenberg sich für die Mitarbeit in unserer Pfarrei entschieden haben.
Herzlich willkommen!

 

Die Mitarbeiter stellen sich gleich selber vor:

Aurel Bojescu

Anfangs August habe ich in der Pfarrei St.Margaretha in Ballwil meine Arbeit als Religionspädagoge aufgenommen. Die vielfälti-gen Arbeitsbereiche sind: Religionsunterricht in der 5. und 6. Klasse, die Verantwortung für das Sakrament der Firmung, Präsesfunktion für die Ministranten, Verantwortung für die Familiengottesdienste und Altersseelsorge.
Bereits durfte ich die Gastfreundschaft der Ältesten in Ballwil erleben und freue mich auf weitere positive Begegnungen.

Ich bin (noch) 33-jährig, Bürger von Gurtnellen, aber in Rumänien geboren und stolzer und dankbarer Vater von einer fünfjährigen Tochter und einem zweijährigen Sohn. Meine Frau kommt aus dem Kanton Zug, wo ich auch wohnhaft bin. Montag, Dienstag und Freitag bin ich aber hier in Ballwil anzutreffen.
Theologische und urmenschliche Fragen haben mich vor elf Jahren veranlasst, das Katechetische Institut in Luzern zu besuchen, wo Frau Annemarie Schwegler und Benno Büeler mich bei meinen katechetischen Gehversuchen unterstützten. Jetzt kann ich selber laufen!
Ich bin hier in Ballwil, um mit jüngeren und älteren Frauen und Männern ein Stück Lebensweg gemeinsam mitzulaufen und im gegenseitigen Austausch und Unterwegssein die Göttlichkeit des Lebens zu entdecken und zu erspüren. Ich hoffe, auch als geistlicher Begleiter, Jugendritualleiter und Fussballer in der Pfarrei gute Erfahrungen machen zu dürfen.
Man sieht sich!

Aurel Bojescu


Pia Reith-Schuler

Grüezi mitenand!
Schon seit 15 Jahren wohne ich nun mit meinem Mann Norbert und unseren zwei Töchtern Martina (15) und Anna (13) in Eschenbach.
Aufgewachsen auf einem Bauernhof und nach meiner Ausbildung zur Krankenschwester wollte ich die Welt entdecken. Dafür reiste ich mit einer Freundin durch Nord- und Mittelamerika. Mit Unterbrüchen im Beruf lockten mich die Walliserberge. In einer SAC-Hütte Sommer- und Wintersaison erleben und nahe am Berg sein - das waren die Gründe dafür. Aus einem Besuch in der Missionsstation Manglaralto in Ecuador wurden dann vier Jahre Mitarbeit. Ich war in der Apotheke für die Armen und in verschiedenen Gesundheitsprogrammen tätig. Auch in der Verkündigung/Katechese bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen konnte ich meine Begeisterung für das christliche Leben weitergeben.
Seit 2006 bin ich neben der Familie im Religionsunterricht tätig. Jetzt freue ich mich, auch in Ballwil  an der Unterstufe Religion zu unterrichten und die Kinder ein Stück auf ihrem Glaubensweg zu unterstützen.                        
Pia Reith-Schuler

 

 

In der Jugendbetreuung:

Bis jetzt wurde die Jungendbetreuung immer von einem Mitarbeiter, einer Mitarbeiterin unseres Teams wahrgenommen. Da die neuen Mitarbeiter wiederum  auswärts wohnen, ist es für jene Personen nicht einfach, den Kontakt mit den Jungendlichen hier aufzubauen. Aus diesem Grund habe ich mich zusammen mit dem Kirchenrat entschieden, eine geeignete Person aus der Pfarrei zu finden, die hier wohnhaft und mit der Situation des Dorfes vertraut ist.

Miriam Marti Zemp

Frau Miriam Marti Zemp hat sich bereit erklärt, die Aufgabe als Kontaktperson zwischen Pfarrei, Pfadi und Jugendverein zu übernehmen(12 Stellenprozent). Sie ist verheiratet mit Beat Zemp und Mutter von drei Kindern. Die Familie wohnt auf der Mettenwilhöhe.
Ich bin sehr froh, dass wir eine solche Lösung finden konnten. Denn Gemeinschaft bildet sich dort, wo Menschen zusammen leben, arbeiten und feiern. Und, wenn sich Leute aus dem eigenen Dorf bereit erklären, eine bestimmte Aufgabe und Verantwortung zu übernehmen, ist das für alle ein Vorteil. Umso wichtiger scheint es mir, dass wir diese Arbeit mit Wohlwollen und Wertschätzung begleiten.

 

 

Für Krankenbesuche:

Silvia Winiger-Walker

Für eine weitere wichtige Aufgabe konnte ich Frau Silvia Winiger-Walker aus Ottenhusen gewinnen. Sie wird mit mir zusammen die Spitalbesuche machen. Silvia ist verheiratet mit Othmar Winiger und Mutter von drei Kindern. Seit mehreren Jahren engagiert sie sich auch in der Frauenliturgiegruppe.

Den beiden Frauen wünsche ich für ihre spezielle Aufgabe alles Gute und Gottes Segen.

P. Christian

 

 

 

 


Herzlichen Dank, Zita!

Auf Ende dieses Schuljahres hast du uns deine Kündigung als Katechetin und als Pfarreiratsmitglied eingereicht. Für dich kommt nun die schöne Zeit der Pensionierung. So ist es mir ein grosses Anliegen, dir für deinen Einsatz als Religionslehrerin und langjährige Mitarbeiterin ganz herzlich zu danken.

Ich erinnere mich noch gut, wie du auf mich zugekommen bist und mir mitgeteilt hast, dass du dich für die Ausbildung zur Katechetin interessieren würdest. Dank der Begleitung von Benno Büeler konntest du das Praktikum bei uns machen und hast dann vor 14 Jahren mit Begeisterung deine Arbeit aufgenommen. Die gute Vorbereitung auf die Erstkommunion und auf die Beichte war dir stets ein grosses Anliegen. Auch ist es dir immer wieder gelungen, Eltern zu motivieren und mit ihnen zusammen den Familien-Gottesdienst zu gestalten. Gefreut hat mich auch immer wieder, wie du die Musikschüler oder sogar die Lehrpersonen der Musikschule für die musikalische Begleitung motivieren konntest.

Das letzte Projekt, der Versöhnungsweg mit anschliessendem Gottesdienst, zusammen mit den Eltern und Begleitpersonen, ist dir grossartig gelungen. Diese Auseinandersetzung mit Schuld und Versöhnung ist nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Begleitpersonen eine unvergessliche Bereicherung. Der Erfahrungsbericht einer Begleitperson des letzten Versöhnungsweges ist das beste Zeugnis für deine Arbeit. Darum, lies den Bericht ab und zu und freue dich darüber, dass dir der Einsatz in der Verkündigung des Evangeliums gelungen ist!

Ich wünsche dir nun, dass du zusammen mit deinem Mann Edi euer Grosseltern-
Sein geniessen könnt. Selbstverständlich bin ich dir auch dankbar, wenn du uns ab und zu mit einer gelungenen Idee oder einem guten Vorschlag zur Seite stehen wirst.

Zita, behüt dich Gott!

P. Christian

 

 

Versöhnungsweg 2011

Am Samstag, 21. Mai 2011, durften die 4. Klässler mit einer von ihnen ausgewählten Begleitperson den Versöhnungsweg begehen.
Die Kinder wurden von Aurelia Gwerder und Zita Kneubühler auf diesen grossen Tag vorbereitet, die auch den Versöhnungsweg gestalteten.
Der folgende Bericht gibt einen Einblick, wie ein Grossvater mit seinem Enkel den Versöhnungsweg erlebte.

Erstaunt
Die Teilnahme am Versöhnungstag mit Enkel Sascha überraschte uns beide sehr angenehm. Mit einer gewissen Skepsis starteten wir unseren Rundgang, um dann befriedigt feststellen zu können, dass alles sehr gewissenhaft vorbereitet war. Die themengerechten Texte und Gebete waren aktuell und wurden auch gut lesbar präsentiert. Sie regten zum Denken an und verwiesen auf manch Gutes aber auch Böses, das vielfach unüberlegt betrachtet oder begangen wird.
Als Vorteil erwies sich auch die Tatsache, dass die Themen im eigenen Tempo angegangen werden konnten.
Ohne eigentliche Wertung, denn alle Themen überzeugten, erwähne ich folgende Stationen:
"Freizeit" mit vielen guten Gedanken.
"Schöpfung": Die Natur wird durch unser Verhalten immer mehr zur Wegwerf-Institution. Man weiss es, aber wir nehmen vieles nicht mehr so bewusst wahr.
"Gott": Das Gebet sagte es: "Doch manchmal vergessen wir dich", weil heute alles so selbstverständlich und machbar ist
"Bereuen": Das Gespräch unter Einbezug des Fadens und des Steins mit harter Schale und feinem "Innenleben" war praxisnah und somit sehr gut verständlich.

Fazit:

Der für uns als "Pflichtweg" eingestufte Rundgang erwies sich als sehr gute Basis zum Nachdenken und Besprechen. Die vorgesehene Zeit nutzten wir mehr als eingeplant, denn es wurde viel geboten, ohne Langeweile und Kopfschütteln zu erzeugen!
"Hend's guet gmacht!"

Der Abendgottesdienst rundete den Tag sehr gut ab, da alles durch Wort und Musik abgestimmt war und durch den Einbezug der beteiligten Personen zum Gemeinschaftswerk wurde.

Nachbemerkung:
Ein Kurzgespräch mit einem Vater ergab, dass dieses bewusstbar gemachte Gedankengut eigentlich öfter zur Kenntnis genommen werden müsste.

 

 

Luzerner Landeswallfahrt nach Sachseln und Flüeli-Ranft

Mittwoch, 8. Juni 2011
"Gott weiss - antwortet Bruder Klaus". "Es ist nicht leicht, zu ihm zu kommen", sagte der Wirt in Kerns zu Hans Waldheim. Dieser war im Mai 1474 von weit her gekommen, um Bruder Klaus zu treffen. Durch die Vermittlung des Leutpriesters und Pfarrers von Kerns begegnete Hans Waldheim nicht nur Bruder Klaus, sondern auch seiner Frau Dorothea und dem jüngsten Sohn. Nach dem berührenden und herzlichen Zusammentreffen mit Bruder Klaus nahm er "einen guten Abschied von ihm" und befahl sich "in sein Gebet".
Das ist auch unser Bedürfnis: Dass wir uns, unsere Angehörigen und Anliegen, Kirche und Kanton Luzern und alle, die uns regieren, führen und vertreten, der
Fürsprache von Bruder Klaus und seiner Frau Dorothea empfehlen.

Anmeldungen für diese Wallfahrt nimmt die Firma Galliker Ballwil AG gerne entgegen. Telefon 041 448 14 94.


Nähere Angaben entnehmen Sie bitte der Broschüre, welche im Schriftenstand aufliegt.

 


Luzerner Landeswallfahrt nach Einsiedeln

Mit dem Car am 8. Mai

Hin und wieder haben wir Inseln in unserem Alltag nötig. Es können Inseln des Auftankens, der Zuflucht, der Rettung, der Stille, des zu sich Kommens, aber auch des Dankes sein. Sie geben uns neuen Halt im Leben. Die Landeswallfahrt nach Einsiedeln ist für viele Luzerner und Luzernerinnen eine solche Insel.

Anmeldungen nimmt die Firma Galliker Ballwil AG, gerne entgegen.
Telefon 041 448 14 94

Genauere Angaben entnehmen Sie bitte der Broschüre, welche im Schriftenstand in der Kirche aufliegt.

Zu Fuss am 7. und 8. Mai

Marschtüchtige Pilgerinnen und Pilger wallfahren am Samstag, 7. Mai, zu Fuss von Luzern nach Einsiedeln.

Einer jahrhundertealten Tradition gemäss pilgern Volk und Behörden des Kantons Luzern jährlich nach Einsiedeln. Im Lauf der Zeit ist diese Landeswallfahrt zu einer religiösen Feier in der Klosterkirche geschrumpft. Dadurch hat sie einen Wesenszug eingebüsst - das gemeinsame anstrengende Unterwegs-Sein zwischen Luzern und Einsiedeln. Aus diesem Grund wurde vor zehn Jahren eine neue "Wallfahrt zu Fuss" lanciert, die seither jährlich stattfand.

Für 2011 gestalten die Initianten diese Wallfahrt zu Fuss neu. Es sollen noch mehr Menschen verschiedenster Herkunft zu einem nicht alltäglichen Austausch auf einem gemeinsamen Weg zusammenfinden. Startort ist neu Luzern, und der ganze Weg von Luzern nach Einsiedeln, mit Ausnahme des "Seewegs" zwischen Immensee und Arth, soll zu Fuss zurückgelegt werden. Weniger Marschtüchtige können an verschiedenen Etappenorten unterwegs zur Pilgergruppe stossen oder auf ein öffentliches Verkehrsmittel umsteigen. Die Pilger zu Fuss treffen zirka um sieben Uhr abends in Einsiedeln ein.

Die Wallfahrt zu Fuss soll weiterhin für alle offen sein, ungeachtet ihrer Konfession und Motive. Neben Vertreterinnen und Vertretern der Kirchen, Behörden und Organisationen sind alle Frauen, Männer und Jugendlichen eingeladen, die gemeinsam unterwegs sein möchten. Abmarsch in Luzern um 7 Uhr im Würzenbach, Bus-Endstation, Ankunft in Einsiedeln ca. 19.15 Uhr; Weitere Informationen unter www.lukath.ch oder bei Hans Moos, Ballwil, Telefon 041 448 33 08; keine Anmeldung nötig. Faltprogramme sind auch im Schriftenstand der Pfarrkirche erhältlich.

Hans Moos

 

 

Die 6. Klässler in Einsiedeln

Einsiedeln, wir kommen!
Die beiden 6. Klassen von Ballwil gingen am 8. April nach Einsiedeln. Wir trafen uns um 7.50 Uhr am Bahnhof Ballwil und fuhren mit dem Zug nach Luzern. Mit der S-Bahn fuhren wir nach Biberbrugg und dann nach Einsiedeln. Vor dem Mittag bekamen wir eine Klosterführung durchs Kloster Einsiedeln. Die Kirche war sehr eindrücklich, vor allem die Malerei. Danach gingen wir in den Wald, um dort zu picknicken. Es gab leckere Würstchen, Sandwiches und andere Leckereien. Wir hatten viel Zeit, um zu chillen. Auf der Rückreise spendierte uns Frau Pfyl ein leckeres Eis. Im Zug ist unsere ganze Klasse zusammen gesessen. Wir haben miteinander geredet und Fotos angeschaut, die wir auf der Reise gemacht haben.

Alexandra Lampert und Rebecca Winiger, 6b

 

 

 

Fastenopfer

"Des einen Schatz - des anderen Leid"

So lautet das Thema der diesjährigen Kampagne von Brot für alle, Fastenopfer und Partner sein. Es geht dabei um den Abbau von Bodenschätzen und die Menschenrechte. Ohne Bodenschätze aus dem Inneren Afrikas würden unsere Laptops, Handys oder Digitalkameras nicht funktionieren. Dass aber die Menschen in den Ländern, aus denen die Rohstoffe stammen, kaum genug zu essen haben, kann uns nicht egal sein. In der Agenda, die Sie per Post erhalten werden, erzählen sie uns aus ihrem Leben.

Mit Ihrer freiwilligen Spende - ob im Fastenopfersäckli oder bei der Türkollekte am Suppentag - unterstützen wir das Projekt in der Demokrat. Rep. Kongo "Unterstützung von Frauen- und Basisorganisationen zur Verbesserung ihrer Entwicklung". Mit Hilfe von Fastenopfer hat sich die Bevölkerung in Dorfgruppen und Bauernverbände organisiert, um die Lebensbedingungen gemeinsam zu verbessern. Unter der Leitung der Diözese werden die Gruppen angewiesen, aus eigener Kraft ihre Nahrungssouveränität zu sichern. Vor allem muss die Nahrungsproduktion verbessert werden. Unsere finanzielle Hilfe wird eingesetzt für den Kauf von Saatgut, das Einführen von Fischzucht und verbesserter Kleintierhaltung, die Verbreitung von eiweisshaltigen Gemüsesorten, das Erstellen von Gemeinschaftsfeldern und die Weiterbildung zu Fragen der Hygiene und Gesundheit.

Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Solidarität, Ihr Mittragen, Ihr Mitdenken und wünschen Ihnen eine gesegnete Fastenzeit.

Im Namen des Pfarreirates und Seelsorgeteams         
Aurelia Gwerder Oberhänsli


Suppentag mit Familiengottesdienst

Am Sonntag, 20. März, feierten wir zusammen und liessen uns anschliessend ein einfaches Mittagessen schmecken.

 

 

Einweihung unserer neuen Taufschale

Am Fest der Taufe Jesus am Jordan durften wir unsere neue Taufschale einweihen. Bruno Manzocchi, Schreinerei und Christoph Stooss, Glamalerei Luzern, ist es gelungen, ein eindrückliches Gemeinschaftswerk zu gestalten. Bruno hat vor 34 Jahren bei der Kirchen-
renovation bereits den Altar und den Ambo geschaffen. Mit dieser Arbeit setzt er eine Art Schlusspunkt in sein Schaffen als Schreiner.
Ich gratuliere den beiden zum gelungenen Werk und danke Bruno für seinen Einsatz.


P. Christian

 

 

Symbolische Erklärung der Taufschale:

Ambo, Altar und Taufschale bilden eine Einheit


1. Verkündigung der Frohbotschaft Jesus (Ambo)
2. Erinnerungsfeier des Abendmahls (Altar)
3. Durch die Taufe aufgenommen in die Glaubensgemeinschaft der Christen und in das Leben gesendet (Taufbrunnen)

Unsere neue Taufschale besteht aus drei
Elementen:
Füsse - Glasschale - Metallkugel


Holz, Glas und Metall bilden eine Einheit.

  • Die drei Füsse aus Holz stehen auf dem Boden.
    Die Zahl drei ist Symbol für die Dreifaltigkeit: Gott, Sohn und Heiliger Geist.
  • Die Schale aus Glas ist Symbol der Offenheit für Gott und das Leben. Drei Arme tragen die Schale, die nach oben offen ist.
    Leben entsteht aus Wasser und Licht. Das sind die Ursymbole der Schöpfung. Sichtbar dargestellt in der Schale durch die Farben Blau und Sonnengelb.
  • Die Metallkugel ist Symbol des Göttlichen und Ewigen, aber auch der Welt. Schale und Füsse werden verbunden durch die Metallkugel.
    Gott und Welt sind seit der Schöpfung miteinander verbunden. In der Menschwerdung Jesu Christi ist uns diese Verbindung mit Gott erneut zugesagt.


Im Sakrament der Taufe darf  jeder einzelne Mensch diese Zuwendung Gottes erfahren. Mögen all die Menschen, die an diesen Ort kommen oder zum Taufbrunnen getragen werden, Gottes Heil und Zuwendung erfahren.

Ballwil, am Fest der Taufe Jesu am Jordan

P. Christian

 

 

 

 

 

Sternsingen 2011

Kinder helfen Kindern. Sternsinger sammeln den hohen Betrag von Fr. 2'740.-- für Kinder in Kambodscha.

Bei frühlingshaften Temperaturen zog am Samstag, dem 8. Januar, eine frohe Schar durch unser Dorf. Drei Könige, begleitet von SternenträgerIn, Schreiberlinge, KässeliträgerIn, Hirten und Engel, gingen in Sternsinger-
gruppen von Haus zu Haus.Das Mitmachen bei diesem schönen Brauch ist für die Erstkommunikanten im Vorbereitungsjahr auf den Weissen Sonntag obligatorisch. Erfreulicherweise gesellten sich noch viele andere PrimarschülerInnen, sowie einige Kindergärtler und jüngere Geschwister dazu. Nach einem eindrücklichen Nachmittag besuchten die Gruppen den Samstagabend-Gottesdienst. Berührend war der Einzug in die verdunkelte Kirche mit den beleuchteten Sternen und den glänzenden, prächtigen Kostümen der Kinder. Mit ihren Liedern und Texten gestalteten sie die Feier mit. Stolz brachten die Kinder die vollen Kässeli auf den Altar. Das Sammelergebnis ist toll! Es kamen 2'740 Franken zusammen. Unter dem Motto "Kinder zeigen Stärke" unterstützt die Organisation Missio im Jahr 2011 Projekte zugunsten von Kindern, die in Kambodscha aufgrund von Minen, Krankheiten oder von Geburt an mit Behinderungen leben.Bei Speis und Trank im Einhornkeller wurden die Erlebnisse und Eindrücke vom Nachmittag ausgetauscht.Herzlichen Dank allen Mädchen und Buben fürs Mitmachen, allen BegleiterInnen für die liebevolle Fürsorge und den Köchinnen für die wärmende Mahlzeit!Ein grosses Dankeschön allen Familien, Männern und Frauen, die den Sternsingern wohlwollend ihre Türen geöffnet haben und die Kässeli füllten!Es war auch in diesem Jahr nicht möglich, bei allen vorbeizukommen. In der Kirche liegen gesegnete Kreiden oder Kleber für Glastüren auf, um den Sternsingersegen selber noch an die Haustür zu schreiben. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Aurelia Gwerder Oberhänsli

 

 

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Leit-Stern 2011

Aus dem Neujahrs-Gottesdienst ein Angebot an guten Leit-Gedanken, die Sie als Begleiter durchs neue Jahr mitnehmen dürfen!
(aus der Ansprache von P. Christian)

 

 

Opfer in den Gottesdiensten 2011

1./2. Jan.

Epiphanieopfer

 750.-

8. 

Sternsingerprojekt

  2'740.-

9.

Solidaritäsfonds für Mutter und Kind

     300.-

15./16.

Kollegium St. Charles in Puntrut        

240.-

22./23

Caritas Luzern

530.-

29./30

Kinder- und Jugendmagazin "tut"

290.-

5./6. Febr.

Pro Integral

330.-

12./13.

Justinus-Werk in Freiburg

240.-

19./20.

Aufgaben des Bistums

390.-

26./27.

Schweizer Kolpingwerk

250.-

5./6. März

Dargebotene Hand-Telefon 143

250.-

23./13.

Aufgaben des Bistums

390.-

19./20.

Fastenopferprojekt

1'560.-

26./27.

Opfer für Katastrophe in Japan

750.-

2./3. April

Kirche in Not - Religionsfreiheit für verfolgte Christen

400.-

9./10.

Oekumenisches Institut Luzern

250.-

16./17.

Fastenopferprojekt

13'380.-

22./24.

Christen im Hl. Land

1'110.-

Heimosterkerzenverkauf der Pfadi
Anteil Fastenopfer

450.-

30./1.Mai

Aerzte ohne Grenzen

2'550.-

7./8.

Kantonalverband des Schweiz. Kath. Frauenbundes

450.-

14./15

Josefsopfer

310.-

21./22.

Luzerner Lourdespilgerverein

160.-

28./29.

Schweizer Patenschaft für Berggemeinden

740.-

2. Juni

Seevogtey Sempach

270.-

4./5.

Medienopfer

200.-

11./12.

Pristerseminar St. Beat, Luzern

440.-

18./19.

Flüchtlingshilfe Caritas Schweiz

240.-

23.

Kinderspitex Zentralschweiz

390.-

25./26.

Aphasie Suisse Luzern

310.-

2.3. Juli

Papstopfer

220.-

9./10.

PluSport-Behindertensport

450.-

16./17. 

Pflegekinder-Aktion Zentralschweiz

250.-

23./24.

Dürrekatastrophe im Osten Afrikas

700.-

30./31.

Organisation Insieme Luzern

380.-

6./7. Aug.

Projekt Hermanos

1'220.-

13.-15.

Renovation Kirche St. Jost, Blatten/Malters

650.-

20./21.

Aufgaben des Bistums

290.-

27./28.

Caritas Schweiz

250.-

3./4. Sept.

Theologische Fakultät Luzern

430.-

10./11.

Gymnasium St. Klemens, Ebikon

320.-

17./18.

Indländische Mission

730.-

24./25.

Hungernde in Somalia

970.-

1./2. Okt.

Aufgaben des Bistums

250.-

8/9.

Pristerseminar St. Beat, Luzern

370.-

15./16.

Caritas-Aktion der Blinden

450.-

22./23.

Stiftung Kind und Krebs

950.-

29./30.

Projekt Hermanos

1630.-

1. Nov.

Unwettergeschädigte im Lötschental und im Berner-Oberland

1890.-

5./6.

Kirchenbauhilfe des Bistums Basel

240.-

12./13.

Ausgleichsfonds der Weltkirche MISSIO

330.-

19./20.

Aufgaben des Bistums

400.-

26./27.

Universität Freiburg

460.-

3./4. Dez.

Centre Saint-Francois Delsberg

260.-

8. 

Förderverein Luzerner Hochschulseelsorge

260.-

10./11.

Pfarrei-Caritas

420.-

18.

Zentralschweiz. Gehörlosenverein

650.-

24./25.

Kinderspital Bethlehem

3'130.-

31.

Stiftung Denk an mich

210.-

Für alle Gaben herzlichen Dank!

Herzlichen Dank Fina!

Seit 30 Jahren organisierst du für unere Pfarrei das Kerzenziehen. Das ist ein wunderschöner Brauch, der die Kleinen und die Grossen in die vorweihnächtliche Zeit einstimmt. Du leistest hier ein grosses Pensum an Freiwilligen-Arbeit.
Liebe Fina, wir wissen deine Arbeit sehr zu schätzen. Es ist auch eine Art Seelsorge, den Menschen zu helfen, ein Licht aufzubauen. Dieses brennt später in der Familie oder in Freundeskreisen und erhellt die Gemüter.
In diesen Dank möchte ich auch all die freiwilligen HelferInnen einschliessen, die dir in diesen Jahren treu zur Seite gestanden sind. Möge dir der Kerzenschein als Dank für deinen Einsatz entgegen leuchten.

P. Christian

 

 

 

 

Zum Abschied von Benno Büeler

Benno war oft im richtigen Moment am richtigen Ort - immer dort, wo Not am Mann war!

Danke schön, Benno, für die 24 Jahre!
Ich erinnere mich so gut, als du in Hohenrain in mein Schulzimmer kamst und mir sagtest, du würdest mit mir in Ballwil eine Zusammenarbeit sehen. Von den vorerst vier bis fünf sind es mittlerweil 24 Jahre geworden. Eine biblische Zahl! In dieser Zeit haben wir in Ballwil einiges miteinander erreicht. So möchte ich hier die wichtigsten Ereignisse nochmals in Erinnerung rufen:

Ich erinnere mich, wie du am 2. August 1986 im Notpfarrhaus, im alten Bauernhaus von Albert Schnarwiler, wo heute die Überbauung steht, startetest.. Damals  glaubtest du noch,  es gäbe
nicht so viel Arbeit in Ballwil, was sich bald darauf
aber änderte. Im November zügelten wir ins
neue Pfarrhaus. Dann ging es los.

Ich erinnere mich
, wie wir das Sekretariat einrichteten. Vorher gab es nämlich kein Sekretariat und auch keine Sekretärin. So mussten wir  im heutigen Sekretariatsraum Zentimeter um Zentimeter "erobern". Nebst allen Religionsstunden, der Erstkommunion-vorbereitung und dem Firmunterricht war auch die Sekretariatsarbeit in deinem Pflichtenheft aufgeführt.

Ich erinnere mich, wie wir 1987 zusammen den ersten Hohneritag für die Eltern und Erstkommunionkinder planten und zu Fuss nach Hohenrain liefen. Ein Tag, der heute nicht mehr wegzudenken ist.

Ich erinnere mich
, dass du zusammen mit Mikki (Hans Rey) und Rosmarie Isaak die ersten Sommerlager für den Jugendverein organisiertest. Zehn Sommerlager habt ihr miteinander durchgeführt.

Ich erinnere mich, wie du zusammen mit dem Jugendverein drei Freilicht-Theater auf dem Margrethenplatz inszeniertest und eines davon sogar aus der eigenen Feder stammte. Ein anspruchsvoller Kulturauftrag, der mit der Jugend ins Leben gerufen wurde. Mit Proben, Planen und den Aufführungen wurde es oft nach Mitternacht. Diese Zeit bleibt wohl bei vielen in bester Erinnerung. Dies gab dir in dieser Zeit Mut, zusammen mit den Jugendlichen die leerstehenden Räumlichkeiten beim Bahnhof in den Treffpunkt "Bahnhöfli" umzubauen.

Ich erinnere mich an die erste Ministranten-Reise nach Assisi. Erlebnisreich und spannend war sie. Die heutigen jungen Mütter (damals Ministrantinnen) geben ihre Erinnerungen bereits wieder an ihre Kinder weiter.

Ich erinnere mich
, wie du den Wunsch nach einer Pensenreduzierung  äussertest, um Erfahrungen als Hausmann machen zu können. Aber dein Elan hatte nicht nachgelassen. Es machte dir Spass, den Waldkindergarten ins Leben zu rufen und die jungen Menschen für das Wunder der Natur zu begeistern.

Ich erinnere mich, dass du dich schon länger mit dem Gedanken auseinander gesetzt hattest, das Firmalter auf 17 plus hinauf zu setzen. Das war ein gut vorbereiteter Prozess zusammen mit den Eltern, dem Pfarreirat und im Kontakt mit anderen Pfarreien, die diesen Schritt schon vollzogen hatten. Ich bin überzeugt, dass es ein richtiger Entscheid war.

Ich erinnere mich
an deinen engagierten Einsatz für unser Mitteilungsblatt "Kontakt". Du halfst bei der Neugestaltung mit und verfasstest zahlreiche Artikel. Mit den Sechstklässlern erkundetest du die Wegkreuze und Bildstöckli der Pfarrei und stelltest sie im "Kontakt" vor.  

Ich erinnere mich an die Gründung der Pfadi wie auch an das zehnjährige Jubiläum. Ebenfalls gabst du beim Bau des Schnäpfa (Schnäggehüsli, Pfadiheim) viel Herzblut hinein und zusammen mit einigen Eltern wurde eine grosse Freiwilligenarbeit geleistet. Das Weidenhaus und der Spielplatz sind oft Treffpunkt von gross und klein.

Ich erinnere mich
an die Geburt eurer Kinder und die Begegnungen am Tisch im Pfarrhaus. Für mich war es eine gute Erfahrung, die Entwicklung der Kinder und das Alltagsleben einer Familie mitzuerleben. Inzwischen sind die Kinder erwachsen und es bleibt mir die schöne Erinnerung an die vielen Begegnungen und die guten Gespräche.

Nach all diesen Lebensabschnitten, die wir miteinander in Ballwil erlebt haben, möchte ich dir einen ganz grossen Dank aussprechen für deinen unermüdlichen Einsatz in unserer Pfarrei und auch in der Gemeinde. Du hast nie auf die Uhr geschaut, hattest auch nie eine an deiner Hand getragen. Du hast es immer irgendwie eingerichtet und warst bereit, wenn wir deine Hilfe brauchten. So hast du oft über dein Pensum hinaus gearbeitet und grosse Freiwilligenarbeit geleistet. Während den vergangenen 24 Jahren bist du nie stehen geblieben oder hast dich schnell zufrieden gegeben. Immer wieder hast du eine neue Herausforderung gesucht. Nun willst du die Chance nochmals für eine Veränderung nutzen.
Für deine neue Aufgabe als Leiter der Katechetischen Arbeitsstelle des Kantons Nidwalden wünsche ich dir alles Gute und Gottes Segen.

Behüt dich Gott und danke für alles!

Christian

 

 

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Versöhnungsweg 2010

Am Samstag, 1. Mai 2010, machten sich die Viertklässler und drei Fünftklässler auf den Versöhnungsweg zum Thema: Stein
Der Versöhnungsweg ist eine neue Form von Beichten.Mit einer von den Kindern selbst auserwählten Begleitperson gehen sie auf den Versöhnungsweg im Schulhaus. Es ist immer spannend, welche Person ausgewählt wurde. Oft sind es Grossmutter oder Grossvater, Vater oder Mutter, eine ältere Schwester oder ein Bruder, Gotte oder Götti.
Zusammen besuchen sie verschiedene Zimmer. Sie machen sich Gedanken und besprechen ihr Verhalten in den zum Thema gestaltenen Räumen: Gott, Familie, Schule und Freizeit. Auch für die Begleitperson ist dies jeweils eine Bereicherung, mit dem Kind verschiedene Gespräche zu führen.

In den folgenden Texten haben drei Kinder ihren Versöhnungsweg beschrieben:
"Ich bin mit meiner Begleitperson durch verschiedene Räume gegangen. Ich hatte einen Stein in der Hand. Überall, wo wir hingegangen sind, machte ich mit einer Kreide einen Strich auf den Stein. Die Striche bedeuteten, was ich falsch gemacht habe. Als wir in das Zimmer von Pater Christian gingen, hat er mit Wasser den Stein gereinigt. Er sagte mir auch, ich solle meine Taufkerze anzünden. Als wir Zuhause waren, haben wir meine Taufkerze angezündet. Am Abend gingen wir um 19.00 Uhr zur Kirche. Wir mussten unseren Stein mitnehmen. Dann habe ich meinen Stein nach vorne gelegt. Als der Gottesdienst fertig war, bekamen wir einen Halbedelstein. Das war der schönste Tag, den ich je hatte."

"Ich durfte mit meinem Mami auf den Versöhnungsweg gehen. Zuerst gingen wir in das Zimmer "Beten". Dort nahm ich einen Stein in die Hand und lief der Spirale entlang bis in die Mitte. Dort las ich ein Gebet. Mit dem Stein in der Hand liefen wir ins nächste Zimmer. Es war das Zimmer "Gott". Dort besinnte ich mich, indem ich die Texte las. Das nächste Zimmer war "Familie". Wenn ich etwas nicht gut machte, musste  ich mit einer Kreide einen Strich auf den Stein machen. Jetzt kam das Zimmer "Freizeit" dran und dann das Zimmer "Schule". Dann gingen wir die Treppe hinauf, lasen die Texte zum Thema "Bereuen". Dann kamen wir zu Pater Christian. Dort besserte ich mich. Nachher durfte ich in einem Zimmer ein Kerzli anzünden. Ich möchte ein Licht sein für andere. Im letzten Zimmer beteten wir ein Gebet. Dann machte ich mir und Mami ein Kreuz mit Weihwasser auf die Stirne. Dann gingen wir nach Hause und zündeten die Taufkerze an. Um 19.00 Uhr besuchten wir den Gottesdienst und wir bekamen einen schönen Stein."

"Im ersten Raum musste ich einen Stein mitnehmen, den ich auf dem ganzen Weg in der Hand hielt. Den  ersten Raum fand ich sehr schön. Vor allem gefiel mir die Spirale und die Kerze. Ich bin mit meiner Mutter den Versöhnungsweg gegangen. Als nächtes besuchten wir ein Zimmer, wo wir über Gott sprachen. Dann eines über Familie, dann Freizeit, dann Schule. Bei Pater Christian sprachen wir über meine Fehler. Im nächsten Raum durfte ich eine Kerze anzünden und dann war der Weg fertig. Am Abend war noch die Kirche und ich bekam einen Halbedelstein."

Zita Kneubühler, Religionslehrerin

 

 

Hohneritag 2010

Erstkommunionkinder und ihre Eltern (sogar Gottis) haben sich gemeinsam auf den Weg gemacht. So wie wir es im Leben ab und zu erfahren, haben uns starke Sturmböen, Kaltluft, aber auch blauer Himmel und Sonnenschein begleitet. Nach dem Genuss einer Tasse warmen Tees erwarteten Kinder und Erwachsene in der schönen Aula die farbenfrohen Bilder der Geschichte "Das geheimnisvolle Brot". Erzählt wird von den beiden Kindern Joscha und Alena, die in ihrem Herzen ein Geheimnis entdecken. Wer Brot mit Liebe zubereitet, es mit anderen teilt, sich Zeit nimmt füreinander, einander in die Augen schaut, um zu erkennen, wie es meinen Mitmenschen geht, Anteil nimmt und das Leben miteinander gestaltet ? der kennt das Geheimnis im Herzen. Am Mittag genossen wir alle die leckeren Brote, eine nahrhafte Suppe und das vielseitige Kuchenbuffet. Der Bibeltext vom "letzten Abendmahl" erzählt, wie Jesus uns auffordert, ebenfalls in Gemeinschaft Gott zu loben, zu teilen, die Lebensgeschichten von ihm zu erzählen, damit er im Brot gegenwärtig wird und durch uns weiterwirkt. Von diesem Geheimnis des Glaubens haben wir im Gottesdienst gehört.

Geschickte grosse und kleine Hände gestalteten Figuren und Tischlichter, die am Weissen Sonntag im Festgottesdienst zum Thema "Zäme a sim Tisch"einen Platz auf einem festlichen Tisch erhalten werden. Bestimmt werden diese Tischlichter später regelmässig auf dem Familientisch stehen. Jesus, das Brot des Lebens, hat mit unserem Alltag zu tun!

Herzlichen Dank allen, die am "Hohneritag" dabei waren und allen, die zum guten Gelingen schon mit viel Arbeit im voraus beigetragen haben, sei es beim Vorbereiten der Bastelarbeiten oder beim Backen von Brot und Kuchen.

Aurelia Gwerder Oberhänsli

 

 

Sternsingen 2010

Kinder helfen Kindern

Sternsinger sammeln den hohen Betrag von Fr. 3'370.--
für Kinder in Senegal.

Trotz Kälte zog am Samstag, dem 9. Januar, eine frohe Schar durch unser Dorf. Drei Könige, begleitet von SternenträgerIn, Schreiberlinge, KässeliträgerIn, Hirten und Engel gingen in Sternsingergruppen von Haus zu Haus.
Das Mitmachen bei diesem schönen Brauch ist für die Erstkommunikanten im Vorbereitungsjahr auf den Weissen Sonntag obligatorisch. Erfreulicherweise gesellten sich noch viele andere PrimarschülerInnen, sowie einige Kindergärtler dazu.
Nach einem eindrücklichen Nachmittag besuchten die Gruppen den Samstagabend-Gottesdienst. Mit ihren Liedern und Texten gestalteten sie die Feier mit, die von Posaunenklängen wunderschön umrahmt wurde. Voller Freude brachten die Kinder die vollen Kässeli auf den Altar. Das Sammelergebnis ist toll! Es kamen Fr. 3'370.-- zusammen. Unter dem Motto "Kinder finden neue Wege" unterstützt die Organisation Missio im Jahr 2010 schul- und familienunterstützende Projekte in Senegal.

Bei Speis und Trank im Einhornkeller wurden die Erlebnisse und Eindrücke vom Nachmittag ausgetauscht.
Herzlichen Dank allen Mädchen und Buben fürs Mitmachen, allen BegleiterInnen für die liebevolle Fürsorge und den KöchInnen für die wärmende Mahlzeit!
Ein grosses Dankeschön allen Familien, Männern und Frauen, die den Sternsingern wohlwollend ihre Türen geöffnet haben und die Kässeli füllten!
Es war auch in diesem Jahr nicht möglich, bei allen vorbeizukommen. In der Kirche liegen gesegnete Kreiden oder Kleber für Glastüren auf, um den Sternsingersegen selber noch an die Haustür zu schreiben. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Aurelia Gwerder Oberhänsli

 

 

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Neujahrsgottesdienst 2010: Die Namen der fünf Regenbogenfarben

Die Geschichte des Regenbogens in der Bibel will uns Menschen daran erinnern, dass Gott einen Bund mit den Menschen geschlossen hat. Dieses Zeichen will uns Menschen sagen, dass Gott alle Lebewesen auf der Erde schützen will.
Im Neujahrsgottesdienst versuchte ich diesen fünf Grundfarben einen Namen zu geben, mit denen wir unser Jahr gestalten können. Sie können sich also einen Begriff merken, den Sie im "Zähni-Jahr" begleiten soll.
An der diesjährigen Agathafeier hat uns die Feuerwehr auch zur Achtsamkeit im Einstz der Wehr, in der Kameradschaft und im Umgang mit Werten und Material aufgerufen.

P. Christian

 

 

Opfer in den Gottesdiensten

2010

2./3. Jan. 

Epiphanieopfer

670.-

9.

Sternsingerprojekt

3370.-

10.

Solidaritätsfonds für Mutter & Kind

270.-

16./17.

Kollegium St. Charles in Pruntrut

210.-

23./24.

Erdbebengeschädigte in Haiti 

1'510.-

30./31.

Projekt Hermanos

1'070.-

6./7. Febr.

Caritas Luzern

170.-

13./14.

Stiftung Juvenat der Franziskaner in Flüeli Ranft

230.-

20./21.

Aufgaben des Bistums

240.-

27.28.

Fastenopferprojekt (Suppentag)

2'350.-

6./7. März

Verein kirchliche Gassenarbeit Luzern

310.-

13./14. 

Erdbebengeschädigte in Chile

1000.-

20.21. 

Aufgaben des Bistums

180.-

27./28.

Fastenopferprojekt

2900.-

2./4. April

Christen im Heiligen Land

1180.-

10./11.

Kinderspitex Zentralschweiz

1730.-

17./18.

Schweiz. Oekum. Gehörlosen-Seelsorge

400.-

24./25.

Josefsopfer

330.-

1./2. Mai

Verein kirchliche Gassenarbeit Luzern

510.-

8./9. Mai

Fastenopfrprojekt

960.-

13. Mai

Fidei Donum-Priester

240.-

15./16.

Arbeit der Kirche in den Medien

170.-

22./23. 

Priesterseminar St.Beat, Luzern

540.-

29./30

MIVA

360.-

3. Juni

Mütterhaus Seevogtey, Sempach

510.-

5./6.

Kinderheim Titlisblick, Luzern

250.-

12./13.

Romero Haus Luzern

340.-

19./20.

Flüchtlingshilfe der Caritas Schweiz

250.-

26./27.

ACAT - Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter

440.-

Das Fastenopfer hat mitgeteilt, dass bis zum 30. Juni 2010 aus unserer Pfarrei Fr. 11'250.- einbezahlt worden sind (inkl. direkt an das Fastenopfer einbezahlte Spenden).

3./4. Juli

Hermanos

1380.-

10./11.

PluSport - Behindertensport

380.-

17./18.

Schweizer Kolpingwerk

170.-

24./25.

Papstopfer

260.-

1. Aug.

Juvenat der Franziskaner, Flüeli Ranft

260.-

7./8.

Hermanos

820.-

14./15. 

Innenrenovation der Pfarrkirche Schüpfheim

400.-

21./22.

Aufgaben des Bistums

360.-

28./29.

Caritas Schweiz

320.-

4./5. Sept.

Für Überschwemmungsopfer in Pakistan

1520.-

11./12.

Theologische Fakultät Luzern

160.-

18./19.

Inländische Mission

570.-

25./26.

Schweizer Berghilfe

670.-

2./3. Okt.

Aufgaben des Bistums

400.-

9./10.

Verein kirchliche Gassenarbeit zu Gunsten Paradiesgässli

560.-

16./17.

Priesterseminar St. Beat Luzern

180.-

23./24.

Verein kirchliche Gassenarbeit Luzern

1580.-

30./31.

Ausgleichsfonds der Weltkirche MISSIO

1300.-

6./7. Nov.

Kirchenbauhilfe des Bistums Basel

180.-

13./14.

Migratio

420.-

20./21.

Stiftung Theodora (Spitalclowns)

440.-

27./28.

Universität Freiburg

340.-

4./5. Dez.

Aufgaben des Bistums

210.-

8. Dez.

 Haus Hagar, Herberge für Frauen in Luzern

550.-

11./12. 

Zentralschw. Fürsorgeverein für Hörbehinderte

610.-

18./19. 

Schweiz. Nationalk. Justitia et Pax

340.-

24.-26.

Kinderspital in Bethlehem

3350.-

Wir danken allen Spendern ganz herzlich für ihre Gaben!

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