Knaben und Mädchen ab der 3. Primarklasse (nach der Erstkommunion) haben die Möglichkeit, als Ministrantlnnen in den Gottesdiensten mitzuhelfen. Die Minigruppe trifft sich auch zu Höcks und macht jedes Jahr einen gemeinsamen Ausflug.

Die Zahl 13 ist für die Ballwiler Minis zu einer Glückszahl geworden.
Am 9. Dezember 2011 haben 13 Minis Guetzli gebacken und Karten gebastelt. Beim Aufräumen danach ist uns der Glitzer am Boden aufgefallen, der sich auf den Karten nicht festleimen wollte. Aber uns Leiter ist noch viel mehr das Glitzern in den Kinderaugen aufgefallen. Die Minis waren mit Freude und Geduld am Leimen und Kneten.
Der nächste Anlass findet am 21. Januar 2012 statt und der wird die ganze Minischar kalt lassen! Wir gehen an einen besonders bekannten Ort schlitteln. Nur die Engel wissen schon wohin! Und ob es wirklich Schnee haben wird? Ja, das wissen erst die Wetterfrösche!
Aurel Bojescu, Präses
Gewonnen!
Nach der Ministrantenaufnahme im vergangenen November konnten Interessierte an einem Quiz mitmachen und Gegenstände und "Werkzeuge" der Ministranten richtig benennen.
Aus den eingesandten Rückmeldungen haben wir eine Gewinnerin ausgelost. Sie heisst Mirjam Gassmann und kommt von Ottenhusen.
Wir gratulieren ganz herzlich ? und das kleine Geschenk wartet im Pfarrhaus!
Die Ministrantenaufnahme vom 22. November war für die elf Mädchen und Buben der krönende Abschluss der Mini-Einführung.
Wir wünschen allen Minis viel Freude an ihrer Aufgabe. Erst recht jetzt, wo die Leiter sie ab Dezember mit verschiedenen Freizeitangeboten verwöhnen werden. Da soll noch jemand sagen, dienen macht keinen Spass!
Aurel Bojescu, Präses
Es hat uns sehr gefreut, dass wir am Christkönigssonntag, den 21. November um 10 Uhr, sieben neue MinistrantInnen aufnehmen durften. Valentin Wüest, Nicolas Elmiger, Fabian Lleshi, Sarah Herzog, Sarah Kaufmann, Andreas Bühlmann und Ivan Hofstetter (siehe Bild oben links) wurden während dem Gottesdienst von den alten Minis eingekleidet und durften zum ersten Mal zeigen, was sie in den Proben gelernt hatten. Sie machten das wirklich gut. Es braucht auch eine Portion Mut, vor so vielen Zuschauern zu ministrieren. Der Gottesdienst wurde von Ursula Leu, Sandra Burkart und Marco Gärtner mitgestaltet. Sie waren schon seit den Proben mit viel Engagement dabei. Im Gottesdienst wurden sie offiziell als neue MinistrantenleiterInnen aufgenommen.
Die neuen MinistrantInnen bekamen von Sandra Burkart ein Glöckchen überreicht. Es soll sie daran erinnern, wie laut die Glocke bei der Turmbesteigung geklungen hat. Wenn die neuen Minis unterwegs zum Ministrieren sind und die Glocke läutet, dann sind sie in der Regel schon etwas spät dran und sollten sich beeilen!
Nach dem Gottesdienst gab es noch ein Fotoshooting für die neuen Minis. Dann durften sie gemeinsam mit ihren Eltern einen Apéro in der Margrethenstube geniessen und sich von der Aufregung erholen. Der Apéro wurde von den MinistrantenleiterInnen organisiert. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für eure Hilfe.
Wir wünschen den neuen Minis viel Freude beim Ministrieren und auch Spass mit den neuen Kolleginnen und Kollegen.
Kathrin Pfyl
Endlich war es soweit! Sonntagabend, 20.04 Uhr fuhr unser Chauffeur mit dem Car weg aus dem Dorf Richtung Italien. Bei schönstem Vollmondschein kam Robi Barmet mit 34 Kindern/Jugendlichen und 14 Erwachsenen gut voran. Wirklich geschlafen hatte niemand, doch bis zum Morgenerwachen fanden die meisten eine bequeme Position, so dass die Stimmung in guter Balance blieb. Nach dem ersten italienischen Frühstück im Gruppenhotel hatten wir wieder Energie für den Fussmarsch in das historische Assisi, obwohl das Salz im Brot fehlte!
Imposant war die Basilika des Heiligen Franziskus mit der Ober- und Unterkirche, in der auch das Grab des Franziskus ist. An diesen kraftvollen Ort werden sich einige der Gruppe erinnern. Ebenso an den wunderschönen, beruhigenden Ort San Damiano, der sich zwischen dem Grün der Olivenbäume befindet.
Ein Platz der Stille fanden wir im Eichenwald auf dem Subiaso Berg. Der zum Teil anstrengende Aufstieg hat sich mehrfach gelohnt, denn die Oase des Friedens strahlt eine besondere Atmosphäre aus. Ein Vogel begrüsste uns mit seinem schönen Gezwitscher, wie zur Zeit des Heiligen Franziskus! Ich glaube, einige wünschten sich für ihren Alltag eine solche "Tankstelle" der Zurückgezogenheit. Der anschliessende Gottesdienst im Freien regte unseren Appetit für die Spaghetti Bolognese im Dorf unten so richtig an. Nach einer wohlverdienten Verdauungspause zogen wir zur Rocca Maggiore. Ein prächtiger Ausblick lag vor uns.
Der dritte Tag diente dem Verarbeiten von dem Vielen, das wir gesehen hatten: Mächtige Kirchen, Bilder, Geschichten, Erinnerungen, Prunk, Hektik des Markttages und Kommerz. Robi fuhr mit uns zum Trasimeno See, welcher der viertgrösste See in Italien ist. Das Naturschutzgebiet zeigte sich irgendwie müde und noch nicht aufgeräumt von der vergangenen Sommersaison. Hier bot sich die Gelegenheit, schnell auch die andere Realität zu sehen und zu riechen.
Trotzdem, einige mutige Mädchen scheuten sich nicht, ins Wasser zu steigen. Andere spielten oder erkundeten den Skulpturenpark, der zum Klettern einlud und wieder andere liessen die Zeit einfach vergehen.
Eine Auswahl von Aussagen der TeilnehmerInnen:
"Wenn man das erste Mal dort ist und den Rummel erlebt, ist es für den Anfang fast zuviel. Ich muss das Ganze in der Stille für mich ordnen."
"Franz war einer von den reicheren Leute in Assisi, er wählte aber die Armut und wurde Mönch."
"Die Olivenbäume sind über 1000 Jahre alt, was unvorstellbar ist."
"Die elektrischen Kerzen sehen sch... aus, aber sie funktionieren schon ab 10 Cent!"
"Franz starb jung. Er war ein positiver Mensch. Er suchte für alle Probleme eine Lösung."
"Ich bin nach Assisi gekommen, um für meine Familie, meine Verwandten und für meine Freunde zu beten."
"Mich erstaunte, dass man in Assisi sehr viele junge Mönche sah."
"Ich finde es sehr eindrücklich, dass die Liebe zwischen Franz und Chiara trotz allen Vorurteilen standgehalten hat."
"Franz von Assisi, ein Aussteiger oder Umsteiger? Mich beeindruckte der abrupte Lebenswandel in seinem Leben - er stellte sich absolut in den Dienst der Gemeinschaft."
"Hier wurde mir noch mehr klar, dass die inneren Werte eines Menschen wichtig sind und nicht das, was man besitzt. Man sollte ein Werkzeug des Friedens sein."
"Lieber Gott, ich danke dir, dass ich nach Assisi kam."
Text: Annamaria Wyss
Bilder: Robert Zehnder